Figurentheater-Kolleg – Kurse - Bildende Künste

Kurse

Kurse

Bildende Künste

Zeichnen lernen, Radierwerkstatt, Tanzbewegte Bilder, Offene Ateliers


Offenes Atelier

Zeichnen – Malen
Di 18.04.2023 – Di 20.06.2023

In diesem Kurs geht es darum, alle Interessierten dabei zu unterstützen, ihren Weg zu einer eigenen Bildsprache in Malerei und/oder Zeichnung zu finden.

Im Vordergrund stehen die Begleitung und Beratung. Anregungen und Vorschläge zu Bildthemen und Maltechniken werden gegeben, aber jede/r kann ebenso eigene Projekte neu entwickeln oder an bisherige Arbeiten anknüpfen.

Zudem wird eine Einführung in grundlegenden Mal- und Zeichentechniken angeboten. Als unerschöpflicher Fundus zum Entdecken und Entwickeln von Formen und Farben und ihren Beziehungen, Mischungen und Ausdruckswerten, von unterschiedlichen Strukturen und Oberflächen bietet sich die sichtbare Welt um uns an: von der Blechdose über den Blumenstrauß bis hin zum eigenen Gesicht. Alles kann als Anregung zur Bildfindung dienen.

Es geht um sinnliche Erfahrungen und den Versuch einer künstlerischen Übersetzung. Ausgehend vom Gegenständlichen ist es auch möglich, Wege zur abstrakten Malerei zu entwickeln oder Zufallstechniken auszuprobieren und zu experimentieren. 

Für alle, aber auch für Pädadog:innen & Figurenspieler:innen geeignet, die sich in Malerei / Zeichnen weiterbilden möchten.

Bitte mitbringen:

Arbeitskleidung und diverse Pinsel

Dozent:innen

Ortrud Kabus

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Dieser Kurs ist bereits ausgebucht.
Wir führen eine Warteliste, für den Fall, dass jemand ausfällt.
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Keramikwerkstatt

Körperformen – Fragment und Zeichen in Ton
Fr 02.06.2023 – So 04.06.2023
Foto: Anneke Dunkhase
Foto: Anneke Dunkhase

Künstler nutzen Ton seit Jahrtausenden als ausdrucksstarkes Material, um menschliche Formen darzustellen. Ton lässt sich auf die unterschiedlichsten Arten formen. Er reagiert unmittelbar auf unsere Arbeitsweise. Deshalb ist er sehr gut für die Darstellung von Körperformen geeignet. Ausgehend von dieser langen Tradition, lassen sich die Teilnehmenden in dem Workshop von verschiedenen Körperformen inspirieren.

Jede Methode hinterlässt ihre eigene Spur und erzeugt einen anderen Ausdruck. Der Ton dient dazu, den eigenen Ideen Gestalt zu geben. Die Teilnehmenden sind dabei in ihrer Kreativität frei und können sowohl Gefäße, anatomische Details oder abstrakte Objekte und Zeichen des menschlichen Daseins produzieren. 

Zu Beginn des Workshops befassen sich die Teilnehmenden mit Beispielen verschiedener Künstler:innen, die mit Ton arbeiten. Um anschließend eigene kreative Ideen zu entwickeln und künstlerisch in Ton umzusetzen, vermittelt die Dozentin mehrere Ansätze im Handaufbau. 

Die Teilnehmenden sind eingeladen, mit den neu erlernten Techniken zu bauen, zu formen und mit den unterschiedlichen Möglichkeiten zu spielen. Ziel ist es, mit den eigenen Händen menschliche Formen in Ton zu schaffen.

Im Workshop sind Anfänger:innen sowie erfahrene Teilnehmende willkommen. 

Bitte mitbringen:

Keramikwerkzeuge (falls vorhanden) und eine Schürze oder ein großes Herrenhemd

Dozent:innen

Babette Martini

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Radierwerkstatt

Sa 10.06.2023 – So 11.06.2023

Die Radierung ist eine der wichtigsten klassischen Tiefdrucktechniken. Gedruckt werden mit Farbe gefüllte Vertiefungen, die zuerst mit scharfer Nadel in Zink- oder Kupferplatten geritzt oder mit Säure geätzt wurden. Ein Abbild auf Papier entsteht.

Die Ausdrucksmöglichkeiten sind vielfältig: zarte oder ruppige Linien, fein abgestufte Grauwerte, malerische Pinselstriche, präzise Konturen oder zufällig wirkende Flecken. Gegenständliche Darstellung ist ebenso möglich wie das freie Spiel mit grafischen Elementen.

Ein Wochenende reicht aus, um die linearen Basistechniken Strichätzung und Kaltnadel zu erlernen und eine Platte nach eigenem Entwurf zu gestalten und zu drucken.

Wer bereits an einem oder mehreren der vorhergehenden Kurse teilgenommen hat, kann weitere Bildideen verwirklichen und dabei das Erlernte vertiefen und neue Techniken ausprobieren.

Bitte mitbringen:

Arbeitskittel / Schürze (wichtig!); falls vorhanden, Zeichnungen oder andere Bildideen

Dozent:innen

Ortrud Kabus

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Zeichnen und Malen im Botanischen Garten

An der Ruhr-Universität Bochum
Mo 26.06.2023 – Fr 30.06.2023
Foto: Nadja Juskowiak
Foto: Nadja Juskowiak

Die künstlerische Arbeit in der Natur ist Thema dieses Workshops. Das kann das Malen eines Landschaftsbildes bedeuten, aber ebenso Studien von Naturausschnitten oder Objekten, ungegenständliche Malerei, die sich von der Umgebung anregen lässt oder von Fundstücken.

Jede künstlerische Arbeit in und mit der Natur geht aus vom Beobachten und Erleben. Sie erfordert ein Bewußtwerden des Gesehenen und die Auseinandersetzung damit. Dadurch wird unsere Beobachtungs- und Erlebnisfähigkeit gefördert und vertieft. Als Material werden Bleistifte, Aquarell-, Gouache- und Acrylfarben sowie geeignete Papiere und Malgründe angeboten.

Mögliche Themen: 

• Einführung in den Umgang mit den verschiedenen Materialien

• Entwicklung einer Bildidee: von der Skizze zum Bild

• Räumlichkeit und Perspektive

• Vereinfachung der Gegenständlichkeit, Wege zur Abstraktion

Die Schwerpunkte werden je nach den Interessen der Teilnehmer:innen gesetzt. Jede/r soll den Weg seinen/ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend finden. Für die Dozentin stehen individuelle Begleitung und Beratung im Vordergrund. Ebenso wichtig sind aber auch die Anregungen, die sich durch das miteinander und nebeneinander Arbeiten und durch gemeinsame Besprechungen des Entstandenen ergeben.

Willkommen sind Pädagog:innen und Figurenspieler:innen, die sich in Malerei oder im Zeichnen weiterbilden möchten sowie Interessierte, die beim Malen und Zeichen Erholung und Bereicherung suchen.

Bitte mitbringen:

Mindestens einen Aquarellpinsel mittlerer Größe, mehrere unterschiedlich breite flache Borstenpinsel, verschließbare Malwasserflasche, Tasche oder Rucksack zum Materialtransport, Klapphocker oder Isomatte, mal- und wetterfeste Kleidung, strapazierfähige Schuhe 

Dozent:innen

Ortrud Kabus

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Theaterfiguren

Zeichnerische und plastische Übungen
Mo 03.07.2023 – Fr 07.07.2023
Illustration: Wolfram Lakaszus, Basis: leonardo.ai
Illustration: Wolfram Lakaszus, Basis: leonardo.ai

Einzigartige Charaktere mit Charme, Ecken und Kanten fesseln den Zuschauer im Theater. Die professionelle Gestaltung von Theaterfiguren ist darum essenziell für ein faszinierendes Bühnengeschehen.  

Dieser Kurs schlägt den Bogen von den Grundformen der Theaterfiguren bis hin zur Dreidimensionalität. Zunächst werden die Grundformen in einfachen zeichnerischen Übungen erfasst. Davon ausgehend entwickeln die Teilnehmenden Seiten- und Vorderansichten von Köpfen und Figurenkörpern. Bereits diese dienen als Grundlage für Planzeichnungen, um die Theaterfiguren dreidimensional umzusetzen.

Abschließend werden die erlernten Fähigkeiten mit plastischen Übungen in Modellierton erweitert.

Schwerpunkte des Kurses sind: Physiognomik und Proportionierung sowie Darstellung unterschiedlicher Lebensalter und der Stilistik. 

Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden einen Einblick, wie sie ein Ensemble möglichst gut unterscheidbarer Figuren entwerfen können und welchen Einfluss die jeweilige Figurentechnik auf die Gestaltung hat. .

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Bildwelten

Einsatz von Malerei in unterschiedlichen Berufsfeldern
Mo 03.07.2023 – Fr 07.07.2023

Im Malen steckt eine große und aufregende Kraft. Diese kann – in beruflicher wie auch in persönlicher Hinsicht – den Zugang zu mehr Lebendigkeit eröffnen.

In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden vielfältige Malmaterialien wie Gouache- und Acrylfarben, Öl- und Softpastellkreiden etc. kennen und erfahren, wie diese praktisch anzuwenden sind.

Die Kursteilnehmenden tauchen eine Woche in den Malprozess ein, experimentieren mit den Materialien und entdecken neue Techniken. Mittels modellhaften Lernens werden ihnen Wege zur Anregung und Entfaltung von Gestaltungskräften aufgezeigt.

Imagination und Fantasiereisen, intuitives Malen und andere Impulse werden vorgestellt und erfahren, um neue Bildwelten zu entdecken. Im Laufe der Woche führt die Gruppe einen Dialog, in dessen Zentrum die Bilder stehen.

Der Kurs richtet sich an Multiplikator:innen aus der Sozial-, Heil- und Freizeitpädagogik, Erzieher:innen, Kunsterzieher:innen aller Schularten, Studierende entsprechender Fachrichtungen, Leiter:innen von Kreativgruppen, Mitarbeiter:innen in der Seniorenarbeit, Eltern & sonstige Interessierte, die schon bildnerisch arbeiten oder arbeiten möchten.

Bitte mitbringen:

bequeme Malkleidung

Dozent:innen

Sylvia Zipprick

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Holzschnitzen – Einführung

Werkzeugkunde, Schärfen, Handhabung
Fr 18.08.2023 – So 20.08.2023

Wer schnitzt, stellt immer ein Unikat her – auch einfachste Formen aus Holz erhalten den Reiz der Einzigartigkeit. In dieser Einführung haben Anfänger:innen mit der Schnitzaufgabe „Schnecke in der Mulde“ Gelegenheit, ein erstes eigenes Holzwerk zu schnitzen.

Die Teilnehmenden lernen dabei die Materialeigenschaften des Holzes (Lindenholz) kennen. Unter Beachtung der Holzfaser trainieren sie, konvexe und konkave Formen sowie scharfe Kanten sauber zu schneiden und durch weiche Übergänge miteinander zu verbinden.

Wer diese Grundformen beherrscht, ist theoretisch in der Lage, jede Form in Holz zu schnitzen. Vorausgesetzt ist dabei immer ein entsprechendes plastisches Formgefühl.


Bitte mitbringen:

Schnitzwerkzeuge, falls vorhanden (s. o.), feine Kunsthaarpinsel für Acrylmalerei rund in den Größen 2, 3 und 6, Borstenpinsel flach und rund in verschiedenen Breiten von 4 bis 20 mm sowie einen Mallappen, Schnitzwerkzeuge sind auch im Figurentheater-Kolleg vorhanden.

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Aus Holz geschnitzt

Bühnenwirksame Theaterfigurenköpfe
Mo 21.08.2023 – Fr 25.08.2023

Aus einem Holzklotz entwickelt sich nach und nach ein ausdrucksstarker Figurenkopf für das Figurentheater. In dem Workshop erfahren die Teilnehmenden diesen spannenden gestalterischen Prozess. 

Zu Beginn wird mit einer Profilschablone die Umrisslinie auf einen Lindenholzklotz übertragen und dann mit der Bandsäge ausgesägt. Unter Einsatz der rasiermesserscharfen Bildhauereisen und verschiedener Techniken wie Schälen, Runden, Stechen und Putzen entsteht ein geschnitzter Holzkopf.  

Von Vorteil sind in diesem Kurs Vorerfahrungen in der Herstellung von Puppenköpfen, zeichnerische Fähigkeiten, Formgefühl und manuelle Geschicklichkeit der Teilnehmenden.

Achtung: In diesem Workshop entstehen keine „Stehrumchen“ für das Wohnzimmer, sondern ausschließlich Köpfe für das Figurentheater. 

Bitte mitbringen:

Schnitzwerkzeuge, falls vorhanden (s.u.), feine Kunsthaarpinsel für Acrylmalerei rund in den Größen 2, 3 und 6, Borstenpinsel flach und rund in verschiedenen Breiten von 4 bis 20 mm sowie einen Mallappen Schnitzwerkzeuge sind auch im Figurentheater-Kolleg vorhanden.

Wer wirklich Schnitzen lernen und weiter anwenden möchte, sollte folgende Grundausstattung mitbringen (ist aber keine Voraussetzung), falls er/sie nicht ähnliche Werkzeuge besitzt (die in Stichnummer und -breite in etwa den hier angeführten entsprechen). Schnitzeisen der Firma Pfeil sind am besten geeignet.

Es werden benötigt:

Stich 1: einseitig gerade 35 mm, 37,13 €; Stich 1s: zweiseitig schräg 8 mm, 21,16 €; Stich 2: 30 mm, 34,28 €; Stich 2: 14 mm, 22,95 €; Stich 5: 12 mm, 22,91 €; Stich 7: 20 mm, 29,29 €; Stich 9: 7 mm, 21,70 €; Stich 9: 13 mm, 23,68 €; Stich 11: 1 mm, 24,31 €; Stich 11: 3 mm, 24,31 €; Stich 11: 7 mm, 24,31 €; Hohleisen gekröpft, Stich 9: 13 mm, 23, 66 €

Mögliche Quellen: bildhau, Gerstaecker, Dictum.

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Experimentieren mit Worbla

Mo 06.11.2023 – Fr 10.11.2023
Illustration: Wolfram Lakaszus
Illustration: Wolfram Lakaszus

Die Puppe soll ein Wesen unserer Welt oder einer Fantasiewelt verkörpern. Dabei darf sie zwar grotesk und skurril erscheinen, nicht aber leblos. Was sie darstellt, muss für den Betrachter erkennbar sein. 

Aber wie lässt sich ein origineller und lebendiger Charakter erschaffen?

In diesem Kurs erlernen die Teilnehmenden die Grundlagen der Charaktererstellung und gleichzeitig den Umgang mit dem Material: Worbla. Die Teilnehmenden skizzieren und planen zunächst eine Figur. Danach modellieren sie mit Worbla einen Kopf. 

Bei Worbla handelt es sich um thermoplastische Platten, die mit Heißluft oder mit heißem Wasser verformt werden können.

Das Material kann durch Wärme immer wieder aufs Neue formbar gemacht werden und beinhaltet einen integrierten Kleber, wodurch einzelne Stücke durch kurzes Erwärmen fest miteinander verbunden werden können. Es ist dazu ein sehr leichtes Material. Worbla eignet sich für den Bau von Figuren, Masken und Deko-Objekten.


Dozent:innen

Bruno Belil Espinos

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Fortbildung für Profis im Bereich Figurentheater, Zusatzqualifikationen für Pädagog:innen und Therapeut:innen, Kurse für Kunstinteressierte und Bildungsurlauber:innen

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