Figurentheater-Kolleg – Kurse - Figurentheater

Kurse

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Figurentheater

Bau von Figuren und Bühnen, Spiel und Dramaturgie, Kofferschattentheater, Papiertheater, Maskenspiel


Spiel mit der Marionette

Mo 26.02.2024 – Fr 01.03.2024

Die Beseelung einer Figur an Fäden hat die Menschen seit jeher fasziniert. Sowohl die Zuschauenden als auch die Spielenden können sich diesem Phänomen nicht entziehen.

Um eine Marionette jedoch glaubhaft zum Leben zu erwecken, muss intensiv mit ihr geprobt werden. Die Marionette bringt mit ihrem komplexen Bewegungsapparat sehr viel mit in diese Arbeit ein und inspiriert die Auseinandersetzung mit ihr. Kontrollierte Spielübungen, z. B. Stehen, Gehen, Laufen, Springen und Sitzen, stehen am Anfang.

Nach und nach entwickelt der Spielende ein Gespür für die Schwerpunktverhältnisse der Figur.

Was kann die Figur? Was bringt sie von sich aus mit? Welchen Charakter hat die Figur? Diesen und anderen Fragen rundum das Spiel mit der Marionette werden die Kursteilnehmenden nachgehen.

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Bitte mitbringen:

Wünschenswert wäre, wenn jeder/jede eine eigene gut spielbare Marionette mitbringen könnte – gerne auch Spielideen, Texte, Musikvorschläge oder Szenen.

Einige Übungsmarionetten sind im Fundus des Figurentheater-Kollegs vorhanden.

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Papiertheater seitenweise

Bücher, Aufklappkarten, Pop-ups
Mo 04.03.2024 – Fr 08.03.2024

Aufblättern, umblättern – jede Seite öffnet einen neuen Raum oder eine andere Welt.

Papiertheater wird dabei nicht nur auf Bühnen gespielt. Manchmal begleiten auch Bücher oder Aufklappkarten das Erzählen oder werden selbst zur bespielbaren Szenerie für Papierfiguren.

In diesem Werkstattkurs erkunden die Teilnehmer:innen Buchformen mit einfachen Bindetechniken oder Faltformen, die sie unkompliziert gestalten können. Sie bilden die Grundlage für Erzählseiten: illustrativ in der Fläche, ergänzt durch Klappen oder Taschen, Einsteck- oder Ausklappmöglichkeiten. Elemente wie Pop-ups und bewegliche Papierfiguren, die sich dreidimensional entfalten, können die Szenen ergänzen. 

Zur Ausgestaltung können die Teilnehmer:innen zeichnen, malen oder collagieren. Im Mittelpunkt des Kurses stehen die Vermittlung geeigneter Papiertechniken und die Gestaltung des Spielmaterials. Im Verlauf des Kurses kann das Spiel mit den Seiten ausprobiert werden.

Die gezeigten Papiertheaterformen sind auch im Bereich der schulischen oder außerschulischen Bildungsarbeit sehr gut einsetzbar, so dass der Kurs sich sowohl für künstlerische tätige Personen als auch für Pädagog:innen und Lehrpersonal eignet. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnehmenden können eigenes Bild- oder Textmaterial zu möglichen Stücken mitbringen.

Bitte mitbringen:

Schere, Papiermesser (Cutter) und Lineal, Bleistift, Radiergummi

Je nach persönlicher Vorliebe: Stifte/Farben zum Gestalten der Szenerie, wie z.B. Buntstifte, Filzstifte, Aquarell- oder Acrylfarben ...

Nur falls vorhanden:

  • Falzbein, Schneidlineal aus Metall, Schneidmatte
  • Bildmaterial, Fotos zu möglichen Szenen und Figuren
  • Collagenmaterial (Zeitschriften, Geschenkpapier, Tortenspitze)
  • kurze Texte zu Stücken
Dozent:innen

Odine Lang

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Bau einer einfachen Klappmaulfigur

Monster
Fr 08.03.2024 – So 10.03.2024

In diesem Wochenendseminar fertigen die Kursteilnehmer:innen individuelle Monster-Klappmaul-Puppen an. Zunächst wird ein Schaumstoff-Kopf aus Schnittmustern angefertigt, der dann mit Zottelfell, Nase, Augen, Ohren, Zähnen, etc. einen eigenen Charakter bekommt. Auf einen aufwändigen Körper mit Extremitäten kann getrost verzichtet werden, da diese Klappmaul-Monster durch ihren Kopf beeindrucken.

Diese Figuren sind auch hervorragend für den Einsatz mit Kindern und Jugendlichen geeignet.

Auch für Anfänger*innen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Bitte mitbringen:


•    Cuttermesser, für 9 mm Klingen

•    scharfe Stoffschere

•    Schreibzeug: Fineliner wasserfest, Notizblock

•    Nähgarn und Nähnadeln

•    Stecknadeln

•    Nähmaschine (wenn vorhanden)

 

Bodo Schulte bringt das komplette Material, Kleber und auch Werkzeug mit.

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Das Spiel mit dem Kofferschattentheater I

Erste Stückerarbeitung
Mo 11.03.2024 – Fr 15.03.2024

Wie kann ich auf meiner kleinen Bühne ein eigenes Stück inszenieren? Welcher Stoff eignet sich dafür? Und wie muss ich ihn bearbeiten, damit er alleine spielbar wird? Wie löse ich die technischen Probleme und wie setze ich die richtige Lampe ein? Braucht es eine:n Erzähler:in, wie nehme ich die Szenenwechsel am besten vor? Und woher nehme ich die Geräuschkulisse, die Musik, die Special Effects? Wie kann schließlich eine schöne Atmosphäre auf die Leinwand gezaubert werden?

Im Kurs erarbeiten die Teilnehmenden ein eigenes Stück. Eventuelle Probleme werden in gemeinsamen Gesprächen und Proben behandelt.

Die Teilnehmenden sollten eine Spielidee sowie die vorgefertigten Figuren mitbringen. Daran können im Kurs noch Korrekturen oder Ergänzungen vorgenommen werden. Der Schwerpunkt liegt aber nicht auf dem Bauen, sondern auf dem Spiel. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist ein eigenes Kofferschattentheater aus dem Baukurs.

Bitte mitbringen:

Ein eigenes Kofferschattentheater

Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Botschaften aus der Seele

Puppenspiel im Einsatz für die Trauer
Sa 16.03.2024 – So 17.03.2024

Das Seminar beinhaltet neben einer theoretischen Einführung zu den Themen "Spiel als heilsame Kraft", "Grundlagen in der Begleitung von Trauernden (Kinder wie Erwachsene)", "Methodik des Therapeutischen Puppenspiels (nach G. Gauda)" vor allem das Angebot zu intensiver Selbsterfahrung.

Die Puppen und ihr Spiel-Raum sind dabei mehr als nur Medium zur Darstellung des eigenen Empfindens.

Durch das empathische Mit-Spielen entstehen symbolische Handlungen und verblüffende Wendungen, werden Wünsche sichtbar und neue Wege begehbar. So gestärkt, nehmen die Teilnehmer:innen neue Impulse mit für die eigene persönliche und berufliche Situation. Für dieses Seminar ist Puppenspielerfahrung nicht erforderlich. Die Referentin stellt eine große Auswahl an Figuren und weiterem Material zum Spiel zur Verfügung.

Bitte mitbringen:

Wenn vorhanden, gern eigene Figuren mitbringen, die möglicherweise schon "im Einsatz" im Kontakt mit trauernden Menschen waren – oder auch solche, die selten oder nie eingesetzt wurden (und wir finden heraus, warum).

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Bühnenbautechnik

Ein Rundumschlag für Einsteiger:innen und Profis
Mo 18.03.2024 – Fr 22.03.2024

Eine speziell für eine bestimmte Inszenierung gebaute (Puppen-)Bühne ist heute keine Seltenheit mehr, aber auch Universalbühnen müssen auf die Bedürfnisse der jeweiligen Spieler:innen abgestimmt sein. - Oder liegt das Heil vielleicht in einem Baukastensystem?

Worauf muss ich bei einer Bühne achten, damit das Publikum selbst auf Tournee ein gleichbleibendes Theatererlebnis bekommt?

Wie meistere ich es, meine Bühne ständig auf- und abzubauen, und zwar schnell, leicht, aber trotzdem ohne nennenswerte künstlerische Kompromisse?

Zu diesen und weiteren Fragen gibt Michael Hepe ‚Benecke‘ hier seinen reichen Erfahrungsschatz weiter:

Durch provisorische Aufbauten werden diverse grundsätzliche Ansätze demonstriert und zusammen mit den Teilnehmern auf ihre Stärken und Schwächen hin geprüft.

An vielen Modellen werden verschiedene Möglichkeiten gezeigt, eine Bühne sinnvoll zu zerlegen und aufzubauen.

Zusätzlich werden in der Gruppe durch Zeichnungen, Modelle und improvisierte Aufbauten Lösungen für mitgebrachte und/oder fiktive Projekte erarbeitet. Dafür können sowohl ‚nur‘ flüchtige Ideen, als auch konkrete Texte, Zeichnungen, und/oder bereits fertige Bühnenteile und Figuren mitgebracht werden.

Der Kurs wendet sich an alle, die (mehr oder weniger) professionell spielen wollen.

Da während des Seminars keine fertigen Bühnen gebaut werden, sind auch Teilnehmer:innen willkommen, die handwerklich lediglich ‚Bastel-Erfahrung‘ haben. Ihnen sollte bewusst sein, dass sie sich für eine spätere, reale Umsetzung evtl. Hilfe suchen müssen.

Dozent:innen

Michael Hepe

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Wie doof darf man sein?

Ein spielerisches Labor zur Künstlichen Intelligenz, Edition 1/2024
Fr 22.03.2024 – So 24.03.2024

Zweimal im Jahr erkunden wir, in wie weit der Computer uns schon die Mühsal der Kreativität abnehmen kann.

Am ersten Tag bringen wir alle auf einen Stand und gehen der Frage nach, was hinter dem Begriff der Künstlichen Intelligenz steckt. 

Wir verschaffen uns einen Überblick über die dahinter steckenden Ansätze, ohne dabei allzu tief in mathematische und informationstechnische Sphären einzusteigen. 

Wir schauen uns Bereiche an, in denen die Künstliche Intelligenz unseren Alltag schon erreicht hat.

An den Folgetagen, betrachten wir vor allem die brandaktuellen Tools, die auf die Unterstützung oder gar den Ersatz menschlicher Kreativität abzielen.

Schaffen wir es, mit ChatGPT, Midjourney, Dall-E2, Leonardo.ai & Co. unseren nächsten Publikumsrenner auf die Beine zu stellen?

Bitte mitbringen:

Soweit vorhanden: Computer, Tablet-PC, SmartPhone

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6 Gattungen in 6 Tagen

Figurenspieltechniken: Hand-, Klappmaul-, Stab-, Tischfiguren, Marionetten, Objekttheater
Sa 23.03.2024 – Do 28.03.2024

An 6 Tagen werden 6 Gattungen der Figurentheater-Techniken vorgestellt und mit Übungen, an der Spielleiste oder auch im offenen Spiel; mit vorgegebenen Szenen und Improvisationen untersucht und erprobt.

Folgende Formen werden in den Fokus genommen:

Handpuppe: Ob alte Kasper-Schätze oder auch Fingerpuppen und Tier-Handfiguren

Klappmaulpuppe: Kopf meist aus Schaumstoff, mit verschiedenen Handspieltechniken

Marionette: Gliederfiguren, Stab- und Tuchmarionetten

Tischfigur: Mechanische Gliederpuppen oder auch genähte Figuren im „Offenen Spiel“

Stabfigur: Von der Mechanikpuppe bis zu Schattenspiel-, Flach- und Stockpuppen

Objekttheater

Die eine Spieltechnik eignet sich besonders für das Solospiel mit mehreren Figuren, eine andere Gattung für das Kameraspiel, die nächste bietet sich wieder für poetische oder tänzerische Elemente an.

Manche Führungstechniken werden unterschätzt, anderen traut man wieder viel zu viel zu. Jede Spielgattung hat ihre Stärken.

Insbesondere diese Stärken werden betrachtet.

Bitte mitbringen:

Wenn vorhanden: möglichst viele Figuren verschiedener Gattungen (auch halbfertige oder defekte Puppen), Schreibzeug, schwarze, bequeme Bühnenkleidung.


Weitere Figuren werden vom Figurentheater-Kolleg und vom Dozenten zur Verfügung gestellt.

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Das Spiel mit dem Kofferschattentheater II

Vertiefung
Mo 08.04.2024 – Fr 12.04.2024

Das komplexe Zusammenspiel von Lichtquellen, Projektionsflächen, Spieltechniken und Figurenarten sind Basis des Schattentheaters und Inhalt des Grundkurses.

In dieser Fortsetzung entwickeln die Schattenspieler:innen ihre erlernten Fertigkeiten zum ganzen Spiel weiter: Sprache, Timing, Musik, Geräusche und vor allem das präzise Spielen der Figuren sind dabei Grundlage und Faktoren für ein Schattentheater, das später ein begeistertes Publikum finden soll.

Voraussetzung für diesen Kurs ist der abgeschlossene Besuch des Grundkurses Schattentheater und ein eigenes Kofferschattentheater aus dem Baukurs.

Bitte mitbringen:

Ein eigenes Kofferschattentheater

Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Schneiden mit dem Laserstrahl

Der Lasercutter im Figurentheater und den anderen Künsten
Mo 08.04.2024 – Fr 12.04.2024

Mit der Laubsäge, Geschick und sehr viel Geduld lässt sich einiges erreichen, aber ein Lasercutter ist schneller, er kann kleine Serien erzeugen und er macht es leicht experimentell vorzugehen, weil er uns die Mühsal der Sägearbeit abnimmt.

Ähnlich wie bei den 3D-Druckern: Die Preise für die (Tisch-)Lasercutter fallen und gleichzeitig werden diese immer leistungsfähiger.

Zeit sich damit auseinanderzusetzen und zu erkunden in welchen Bereichen sie für das Figurentheater, aber auch für die anderen Künste bereits sinnvoll einsetzbar sind: Wir wagen einen realistischen und pragmatischen Blick auf den Stand der Technik der Lasercutter.

Z.B. für Bühnen, Kulissen, Requisiten, Figuren, Masken, Kostüme, Deco und Schmuck, Mechanische Automaten


Fragen und Betrachtungsebenen in unserer Kurswoche sind:

  • Überblick über die verschiedenen Typen von Lasercuttern.
  • Schneiden und Gravieren.
  • Welche Materialien können verwendet werden und wozu sind sie jeweils geeignet?
  • Welche qualitativen (v.a. mechanischen) Eigenschaften sind erwartbar?
  • Welche Objekte (Formen/Mechaniken) sind besonders gut und welche eher schwierig umsetzbar?
  • Wie komme ich zur druckbaren 3D-Datei? – Programme für's konstruktive Design?
  • Sicherheit im Umgang mit Lasercuttern.
  • Wann lohnt sich der eigene Lasercutter?


Der Kurs enthält viel Raum für eigene Erfahrungen mit dem Steuerprogramm Lightburn und vektororientierten Zeichenprogrammen (Adobe Illustrator, Affinity Designer, Inkscape, TinkerCad, FreeCad etc.) und natürlich werden wir die Ideen und Konstrukte auch mit unserem Lasercutter materialisieren. 

Der Kurs richtet sich an Anfänger:innen und Fortgeschrittene.

Bitte mitbringen:

Wenn Du einen mobilen Computer hast, bringe ihn mit – Selber machen ist spannender und hilft beim Verstehen und Fragen finden.

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Figurentheater – Puppenspielkunst – Objekttheater – Theater der Dinge

Dramaturgien einer besonderen Theaterform
Fr 12.04.2024 – So 14.04.2024

„Dramaturgie ist ein System von Regeln gegen die permanente Bereitschaft eines Publikums, sich zu langweilen.“ [Wolfgang Kohlhaase, Drehbuchautor, Regisseur, Schriftsteller, *1931 †2022]

Im Zentrum des Kurses stehen verschiedene theatrale Formen bzw. Dramaturgien, die von Figuren, Puppen, Objekten oder Dingen evoziert und provoziert werden.

Dramaturgie meint zunächst ganz grundsätzlich die Organisation ausgewählter darstellerischer Mittel, mit denen ein Thema, eine Idee, eine Fragestellung in szenischen Einheiten, also in Raum und Zeit verhandelt wird.

Dazu gehören Geschichten, die als dramatische Konflikte in kausal verknüpften Szenen erzählt werden, ebenso wie zum Beispiel Episodenformen ohne narrativen Zusammenhang; Installationen mit szenischen Anmutungen; musikalisch grundierte Materialschlachten oder symbolisch aufgeladene Bilderfolgen.

Die Kursteilnehmenden nähern sich den vielfältigen Erscheinungs- und Wirkungsweisen eines Theaters, dessen Kern in der Beseelung und theatralen Befragung von Dingen – gestaltet oder ungestaltet – besteht, durch Bild- und Videobeispiele, Texte sowie Gespräche und kleine Übungen.

Dozent:innen

Anke Meyer

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Intensivkurs Puppenbau

Fortgeschrittene
Fr 12.04.2024 – Sa 20.04.2024

9 Tage im Flow … Es kann vieles entstehen: Aufwändigere Klappmaul-Puppen, Handfiguren, Stabfiguren, kleinere Bühnenbilder, Requisiten, Flachfiguren, Schnittmusterherstellung für 3D-Figuren …

Hier verrät der Dozent zahlreiche Techniken und Tricks rund um das Material Weich- und Hart-Schaumstoff, thermoplastisches Material, Kunstfell und andere Bezugsstoffe.

Je nachdem, was die Teilnehmenden sich wünschen, kann es ums Schnitzen oder den Schnittmuster-Bau von Schaumstoffen, das Färben, Schleifen oder den Glatt-Bezug der Schäume gehen.

Oder auch um Kaschier-Techniken, Gussformen, Augenherstellung, Tiefziehen, Gelenke, Stab-Führungstechniken, Entwurfsarbeit, Werkstoffkunde, etc.

 

Großfiguren können nur nach Voranmeldung gebaut werden! Bau-Wünsche können im Vorfeld mit dem Dozenten abgesprochen werden.

Bitte mitbringen:


•    Cuttermesser, für 9 mm Klingen

•    Eine scharfe Stoff-, oder Haarschneideschere, Edelstahl, etwa 130 – 160 mm

•    Eine Nagelschere und eine Papierschere

•    Stahlmaßstab, 300 mm, Geodreieck

•    Schreibzeug: 2-3 Fineliner wasserfest, Transparentpapier, Zirkel

•    Notizblock und ggfs. Entwurfsblock mit Bleistiften

•    Nähgarn und Nähnadeln, Schneider-Maßband

•    zahlreiche Stecknadeln mit Kopf (30 mm Länge)

•    Pinzetten-Set (wenn vorhanden)

•    Nähmaschine (wenn vorhanden)

 

 

Bodo Schulte bringt das komplette Material, Kleber und auch zahlreiches Werkzeug mit. Wenn es um spezielle Fell- und Bezugsstoffe geht, sollten die TN dies selbst mitbringen. (am besten nach Absprache)

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Die gefilzte Figur

Figurenbau und Spiel
Mo 22.04.2024 – Fr 26.04.2024

Filz ist ideal für die Bühne: leicht, schwer entflammbar, strapazierfähig, dreidimensional und dank vorwitzig herauslugender Härchen erhalten die Figuren und Köpfe einen einzigartigen Charakter und Charme. Gefilzte Figuren sind jedoch auch in pädagogischen Prozessen vielseitig einsetzbar.

Ausgehend von den Grundtechniken des Nassfilzens filzt sich jede:r eine eigene Figur.

Dann wird gemeinsam eine kurze Szene mit entstandenen Filzpuppen entwickelt, geprobt und gespielt.

Dieser Kurs ist für Anfänger:innen und Fortgeschrittene, Pädagog:innen, Therapeut:innen und Figurenspieler:innen geeignet, die Lust haben das Material Filz kennenzulernen oder eine neue Methode es einzusetzen.

Dozent:innen

Anke Scholz

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Masken unterwegs

Die Kunst der Verwandlung
Fr 26.04.2024 – Mi 01.05.2024

Maskenspiel beinhaltet immer die Verwandlung in ein fremdes Wesen.

Dieses gilt es zu entdecken und zu bespielen.

Gearbeitet wird mit dem Ziel, eine kleine Performance auf dem Kulturvolksfest zum Auftakt der Ruhrfestspiele am 1. Mai in Recklinghausen präsentieren zu können.

“Masken unterwegs” ist ein Walkact, das heißt ein Spiel, das auf der Improvisation mit und unter den Besucher:innen basiert.

Es gibt festgelegte Rahmenbedingungen und eine Truppe fantastischer Einzelwesen, die sich präsentieren.

Dem voraus geht eine intensive Arbeit mit den Masken. Einzelne Charaktere werden erarbeitet und in vielen Einzel- und Gruppenübungen erforscht.

Ein tägliches gemeinsames Körpertraining sowie Übungen aus dem Bereich Kontakttanz, Mime corporel und Stimme unterstützen die Arbeit mit den Masken.  

Es gibt einen Walkact am 01.05.2023 im Rahmen der Ruhrfestspiele.

Bitte mitbringen:

Bequeme Kleidung, warme, rutschfeste Socken, wenn vorhanden Masken, Requisiten und Kostüme für die Figuren sowie Lust am Experimentieren

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Tableau vivant

Inseln szenischer Narration
Mo 06.05.2024 – Fr 10.05.2024

Der Workshop beinhaltet das Aufwärmen und Übungen für den Körper, Improvisationen sowie die Entwicklung eines gemeinschaftlichen szenischen Fragments, ca. 20 Minuten. Dabei werden Techniken, Strategien und Dramaturgien der bildlichen nonverbalen Narration vermittelt. In einem gemeinsamen Arbeitsprozess werden die Schritte und Herangehensweisen für ein szenisches Fragment in den Fokus gerückt. Zudem sind alle Teilnehmenden angehalten unter Anleitung, ein eigenes szenisches Tableau vivant zu inszenieren. Hergestellt wird dieses mit Hilfe von einem Objekt oder Material sowie mit szenischen Schnittstellen durch „blacks“. Jedes Tableau soll gewohnte Wahrnehmungsmuster und Perspektiven brechen und spielerisch hinterfragen. Die Botschaften und Geschichten sollen den Betrachter inhaltlich und visuell verblüffen.

Anschließend werden in einem Gruppenprozess die Solostableaus der Teilnehmenden gemeinsam miteinander verflochten. Aus den Tableau Vivant Inseln wird der Versuch unternommen, eine gemeinschaftliche Erzählung über Bilder zu generieren. In Verbindung mit einem Objekt als Träger von Erinnerungen wird mit Metaphern, Symbolen und Andeutungen gearbeitet, um eine Projektionsfläche zu kreieren, welche die Gefühle und Phantasien der Zuschauer*innen aufzunehmen und zu reflektieren vermag.

Dozent:innen

Jan Jedenak

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Mechatronik: Sensoren

Ein Einstieg in die Mechatronik mit einem Fokus auf Sensoren
Mo 13.05.2024 – Fr 17.05.2024

Mit Schaltern und Reglern Licht und Sound steuern ist Teil unseres Alltags.

Nicht immer ist es leicht, diese unauffällig zu bedienen - insbesondere dann, wenn man ohne Techniker:in unterwegs ist.

Zum Glück gibt es neben Knöpfen und Hebeln mehr Optionen:

Sensoren können auf Druck, Berührung, Bewegung, Gesten und vieles Andere reagieren.

In diesem Kurs experimentieren wir mit einer bunten Auswahl. Wir schließen sie an einen Mikrocontroller an und erzeugen/steuern damit Sound und Licht.

Die dazu erforderlichen Kenntnisse in Elektronik und Programmierung erarbeiten wir uns anhand der Beispiele.


Zur Inspiration ein Projekt, das in Folge des Kurses im Oktober '23 entstand: Tee-Huhn-Synth (PDF-Datei).

Bitte mitbringen:

Wenn Du einen mobilen Computer hast, bringe ihn mit – Selber machen ist spannender und hilft beim Verstehen und Fragen finden.

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Bau einer Fadenmarionette

Die zauberhafteste unter allen Figurenarten
Di 21.05.2024 – Sa 25.05.2024

Die zauberhafteste unter allen Figurenarten macht viel Freude, sorgt oft für Heiterkeit, ist aber auch für anspruchsvolle Rollen einsetzbar. Eine gut spielbare Fadenmarionette ist ein recht komplexes und aufwendiges technisches Instrument.

In dieser Woche werden die wichtigsten physikalischen, technischen und gestalterischen Voraussetzungen vermittelt. Die Teilnehmenden bauen eine menschliche Fadenmarionette nach eigenen Entwürfen. Die handwerklichen Grundlagen werden spielerisch nebenbei erlernt. Am Ende steht (hängt) eine fertige Figur samt Spielkreuz.

Es ist mit etwas Abend-/Heimarbeit zu rechnen, damit die Figur auch fertig bekleidet und bemalt werden kann.

Bitte mitbringen:

Eine Idee für eine Figur (keine Vorlage - nur Idee), dazu gerne Bleistift, Radiergummi, evtl. Notizpapier.

Wer gerne auf der eigenen Nähmaschine näht, soll diese mitbringen.

Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Die Puppe aus dem Drucker?

Ein pragmatischer Einstieg in den 3D-Druck
Mo 27.05.2024 – Fr 31.05.2024

Sehen die geschnitzten Puppenköpfe schon ihrem Ende entgegen?

Wir wagen einen realistischen und pragmatischen Blick auf den Stand der Technik des 3D-Drucks und dessen Relevanz für das Figurentheater.

Fragen und Betrachtungsebenen in unserer Kurswoche sind:

  • Was ist 3D-Druck eigentlich?
  • Überblick über die verschiedenen "additiven" Druckverfahren.
  • Welche Druckmaterialien können verwendet werden und wozu sind sie jeweils geeignet?
  • Welche qualitativen (v.a. mechanischen) Eigenschaften sind erwartbar?
  • Welche Objekte (Formen/Mechaniken) sind besonders gut und welche eher schwierig umsetzbar?
  • Selber drucken oder drucken lassen?
  • Wann lohnt sich der eigene Drucker?
  • Was kosten die Verbrauchsmaterialien?
  • Herausforderungen für die Umwelt.
  • Wie komme ich zur druckbaren 3D-Datei?
  • Plattformen zum Austausch von fertigen 3D-Modellen. 3D-Modelle konstruieren oder mit Scannern erzeugen.
  • Kommerzielle vs. OpenSource-Programme für's konstruktive 3D-Design.
  • Was ist ein Slicer und warum ist der Umgang damit manchmal so kompliziert?

Der Kurs enthält viel Raum für eigene Erfahrungen mit TinkerCad, FreeCad, Cura & Co. und natürlich werden wir die Ideen und Konstrukte auch mit unseren 3D-Druckern materialisieren. Der Kurs richtet sich an Anfänger:innen und Fortgeschrittene im Bereich 3D-Druck.

Bitte mitbringen:

Bring dazu Deinen eigenen PC mit. Eine externe Maus nebst Pad ist sehr sehr sinnvoll. Wenn Du schon eine Idee hast, was Du konstruieren/drucken möchtest, teile sie uns direkt per E-Mail mit.

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Einführung in das therapeutische Puppenspiel

Theaterfiguren als wirkungsvolle Ausdrucksträger
Mo 27.05.2024 – Fr 31.05.2024

Spielen ist ein Grundbedürfnis von Menschen. Im Spiel werden Erfahrungen und Neues erprobt. Das therapeutische Figurenspiel gehört zu den Methoden, die in Therapien eingesetzt werden können. Es ist eine rituelle Spielform, in der sich der Klient/die Klientin im Spiel begegnet. 

In dieser Fortbildung beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Figuren und Objekten und deren archetypischer Bedeutung. Erlernt wird die Bedeutung der Dreierdynamik im Figurenspiel, sowie die Bedeutung der Figuren im therapeutischen Puppenspiel. Ebenfalls werden die Archetypen und ihre Symbolsprache im Märchen kennengelernt.

Dozent:innen

Margrit Gysin

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Schattentheater mit digitalen Medien

Eine Forschungsreise
Mo 03.06.2024 – Fr 07.06.2024

Gemeinsam forschen wir an Techniken, um den Schatten, diesen flüchtigen Kerl, mit Kameras und Projektionen einzufangen. Als gleichberechtigt Suchende bewegen wir uns auf unsicherem Gelände mit Licht, Schatten, Kameras, Projektoren und digitalen Medien.  

Eigenen Erfahrungen und Figuren, die zum Spielen gebraucht werden, sollen mitgebracht werden. Gerne können auch Kameras sowie weitere Tools (Beamers, Videomixer, Rechner, Kabel etc.), die wir zum Forschen und Projizieren benötigen, mitgebracht werden. 

Was in dieser Woche entsteht, ist völlig offen. Im Idealfall entwickeln wir eine neue Theaterform!

Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Show Control

Bühne und Requisiten fernsteuern
Mo 24.06.2024 – Fr 28.06.2024

Figurentheater-Ensembles sind mehrheitlich kleine Teams - nicht selten sogar Einzelpersonen. Je kleiner das Team, desto herausfordernder die Steuerung von Licht und Ton. Natürlich lässt sich das Stück streng entlang der Musik choreografieren, aber dabei schränkt man die Möglichkeiten zur Improvisation und zur Interaktion mit dem Publikum ein.


In dieser Woche lernen wir verschiedene Methoden zur (Fern-)Steuerung der Bühnentechnik kennen. Dabei geht es um mehr als nur Licht und Ton: Wir steuern auch Video und kinetische Bühnenelemente.

Wie können wir die verschiedenen Elemente koordinieren.

Welche Rolle spielen dabei die Protokolle DMX, MIDI, OSC.

Welche Tools (Hard- und Software) werden benötigt?

Kann ich die Fernsteuerung vor dem Publikum verbergen?

Viele Ensembles bauen ihren Bühnen und ihre Figuren selbst. Deshalb legen wir im Kurs besonderen Wert auf pragmatische DIY-Lösungen.

Bitte mitbringen:

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Klappmaulpuppenbau

Nach Schnittmustern
Sa 29.06.2024 – Do 04.07.2024

In diesem Puppenbau-Workshop können die Teilnehmenden nach eigenen Vorstellungen individuelle Klappmaulpuppen bauen. Dabei werden aus vorgefertigten Schnittmustern Schaumstoffköpfe (Tiere oder Menschen) erstellt, auf die dann individuell (Nase, Stirn, Wangen, Ohren usw.) aufgebaut werden. Danach kommen Arme, Hände und der Körper dazu. Gegebenenfalls werden auch Beine gebaut, vorausgesetzt die Zeit reicht. Zeichnerische Entwürfe können gerne mitgebracht werden, sind aber nicht notwendig. 

Für Anfänger:Innen und Fortgeschrittene.


• Bezugstoffe: Fleece, Plüsch, Kunstfell, etc.

• Handspiel mit Stab- oder Handschuh-Führung

• ohne Kostüm (Stoffe dafür können aber gerne mitgebracht werden)

• Materialkunde: Schaumstoffe / Kleber / Bezugsstoffe / Farben

• Nähtechniken / Schattierungstechniken

Bitte mitbringen:
  • Arbeitskleidung, die schmutzig werden darf
  • keine Woll- oder Fleece-Pullover, da die Schaumstoffschnipsel sehr anhänglich sind
  • Schreibzeug, Bleistifte und Radiergummi, Lineale, Geo-Dreieck, Skizzenblock, Zirkel
  • Transparent-Papier
  • Nähzeug (Nähnadeln, Nähgarn)
  • zwei wasserfeste Filzstifte, dünn
  • eine scharfe (!) nicht zu große Schere, zum Schnippeln von Schaum, besonders optimal ist eine hochwertige Frisierschere, etwa 12-16 cm Gesamtlänge
  • ein Cutter-Messer für 9mm (!) Klingen
  • viele (!) Stecknadeln mit Kopf


Insbesondere, wenn es klare Vorstellungen vom Bezugsstoff oder von Fellen (Tierfiguren) gibt:


  • Kunstfelle, Plüsch, Wolle, Lederreste, Federn etc.
  • einfarbiger, möglichst heller, dehnbarer Stoff mit Flor, der nicht ausfranst, (Fleece, Frottee, Kunstfell...) zum individuellen Beziehen (Sonderwünsche)
  • Stoffe für das Kostüm der Puppe und gegebenenfalls eine Nähmaschine (die Kostümherstellung ist allerdings nicht Inhalt des Seminars)
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The power of the puppet

Die Puppe als Schauspieler:in
Mo 01.07.2024 – Fr 05.07.2024

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer:innen, wie Leben in eine Puppe gebracht werden kann, um mit ihr auf der Bühne zu arbeiten.

Kurzen dramatischen Studien folgt das Erarbeiten von Spielsituationen: einzeln, zu zweit und in der Gruppe. Die Teilnehmenden interagieren nicht nur mit der Puppe, sondern auch untereinander bei der Entwicklung von Spielszenen. Der Dozent bringt eine spezielle Übungsfigur mit.

Bitte mitbringen:

Einen kurzen Monolog eines Theaterstücks, ein Gedicht oder Lied sowie rutschfeste Socken oder Gymnastikschuhe.

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Holzschnitzen – Einführung

Werkzeugkunde, Schärfen, Handhabung
Fr 05.07.2024 – So 07.07.2024

Wer schnitzt, stellt immer ein Unikat her – auch einfachste Formen aus Holz erhalten den Reiz der Einzigartigkeit. In dieser Einführung haben Anfänger:innen mit der Schnitzaufgabe „Schnecke in der Mulde“ Gelegenheit, ein erstes eigenes Holzwerk zu schnitzen.

Die Teilnehmenden lernen dabei die Materialeigenschaften des Holzes (Lindenholz) kennen. Unter Beachtung der Holzfaser trainieren sie, konvexe und konkave Formen sowie scharfe Kanten sauber zu schneiden und durch weiche Übergänge miteinander zu verbinden.

Wer diese Grundformen beherrscht, ist theoretisch in der Lage, jede Form in Holz zu schnitzen. Vorausgesetzt ist dabei immer ein entsprechendes plastisches Formgefühl.

Bitte mitbringen:
  • feine Kunsthaarpinsel für Acrylmalerei, rund, in den Größen 2, 3 und 6
  • Borstenpinsel, flach und rund, in verschiedenen Breiten von 4 bis 20 mm
  • Mallappen
  • Schnitzwerkzeuge, falls vorhanden (gibt es auch im Figurentheater-Kolleg)
  • Stich 1: einseitig gerade 35 mm / Stich 1s: zweiseitig schräg 8 mm / Stich 2: 30 mm / Stich 2: 14 mm / Stich 5: 12 mm / Stich 7: 20 mm / Stich 9: 7 mm / Stich 9: 13 mm / Stich 11: 1 mm / Stich 11: 3 mm / Stich 11: 7 mm / Hohleisen gekröpft

Mögliche Quellen können bei uns erfragt werden.


Wer wirklich Schnitzen lernen und weiter anwenden möchte, sollte diese Grundausstattung mitbringen (ist aber keine Voraussetzung), falls er/sie nicht ähnliche Werkzeuge besitzt (die in Stichnummer und -breite in etwa den hier angeführten entsprechen). Schnitzeisen der Firma Pfeil sind am besten geeignet.

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Das genähte Gesicht

Modellieren mit Stoff
Mo 08.07.2024 – Fr 12.07.2024

Stoff ist durch seine offene, warme Oberfläche ein ausgezeichnetes Material, um sehr lebendige Figuren zu bauen. Aus Polsterwatte und Trikotstoff modellieren wir Schicht um Schicht und Stich für Stich den Kopf einer menschlichen Figur (ca. 14cm groß oder größer).

Die Gestaltung der Augen und das Schminken des Gesichts finden besondere Beachtung. Die Arbeitsweise ist langsam und konzentriert und ermöglicht einen kreativen Dialog mit der entstehenden Figur.

Wir begeben uns auf eine Reise, deren Ausgang nicht allein in unseren Händen liegt. Material und Figur haben durchaus ein Eigenleben.


Geeignet für Menschen, die bereits Erfahrungen im Figurenbau /Modellieren, Grundkenntnisse im Nähen, einen sehr langen Geduldsfaden und Freude am Experimentieren haben.

Bitte mitbringen:
  • Nähzeug: Stecknadeln (vorzugsweise mit Glaskopf), Nähnadeln, Garn (Polyester, hellbeiger/ hellrosa Farbton oder weiß)
  • Stoffschere, (Haushalts-) Schere zur Schaumstoff-Bearbeitung, Cuttermesser
  • Kontaktkleber (z.B. Pattex, Bostik)
  • Material für Haare
  • feiner Haarpinsel,(ca. Größe 4)
  • Stupfpinsel, Borstenpinsel oder alte Zahnbürste
  • Papier und Bleistift


Die Teilnehmenden sollten möglichst schon eine Idee für ihren Kopf haben und einen groben Entwurf bzw. Fotos mitbringen!

Dozent:innen

Mechtild Nienaber

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Aus Holz geschnitzt

Bühnenwirksame Theaterfigurenköpfe
Mo 08.07.2024 – Fr 12.07.2024

Aus einem Holzklotz entwickelt sich nach und nach ein ausdrucksstarker Figurenkopf für das Figurentheater. In dem Workshop erfahren die Teilnehmenden diesen spannenden gestalterischen Prozess. 

Zu Beginn wird mit einer Profilschablone die Umrisslinie auf einen Lindenholzklotz übertragen und dann mit der Bandsäge ausgesägt. Unter Einsatz der rasiermesserscharfen Bildhauereisen und verschiedener Techniken wie Schälen, Runden, Stechen und Putzen entsteht ein geschnitzter Holzkopf.  

Von Vorteil sind in diesem Kurs Vorerfahrungen in der Herstellung von Puppenköpfen, zeichnerische Fähigkeiten, Formgefühl und manuelle Geschicklichkeit der Teilnehmenden.

Achtung: In diesem Workshop entstehen keine „Stehrümchen“ für das Wohnzimmer, sondern ausschließlich Köpfe für das Figurentheater. 

Bitte mitbringen:
  • feine Kunsthaarpinsel für Acrylmalerei, rund, in den Größen 2, 3 und 6
  • Borstenpinsel, flach und rund, in verschiedenen Breiten von 4 bis 20 mm
  • Mallappen
  • Schnitzwerkzeuge, falls vorhanden (gibt es auch im Figurentheater-Kolleg)
  • Stich 1: einseitig gerade 35 mm / Stich 1s: zweiseitig schräg 8 mm / Stich 2: 30 mm / Stich 2: 14 mm / Stich 5: 12 mm / Stich 7: 20 mm / Stich 9: 7 mm / Stich 9: 13 mm / Stich 11: 1 mm / Stich 11: 3 mm / Stich 11: 7 mm / Hohleisen gekröpft

Mögliche Quellen können bei uns erfragt werden.


Wer wirklich Schnitzen lernen und weiter anwenden möchte, sollte diese Grundausstattung mitbringen (ist aber keine Voraussetzung), falls er/sie nicht ähnliche Werkzeuge besitzt (die in Stichnummer und -breite in etwa den hier angeführten entsprechen). Schnitzeisen der Firma Pfeil sind am besten geeignet.

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Hybride Aufführungsformate

synchron-asynchron, online-offline, virtuell-haptisch
Mo 08.07.2024 – Fr 12.07.2024

Muster:

Ins Theater gehen. Ein Raum. In der einen Hälfte das Publikum, in der anderen die Bühne mit der Show. Nach 60 bis 90 Minuten endet die Show. Heimweg.


Nicht erst seit der Pandemie, experimentiert die Theaterszene mit anderen Formaten.

In diesem Wochenkurs schauen wir uns verschiedene Projekte an, die das "normale" Muster herausfordern:

Dramaturgien, die anderen zeitlichen Regeln folgen, virtuelle Räume, Bühnen in der physischen Welt, aber ohne die "Black Box", Szenografien, die mehr Sinnesorgane ansprechen, als die Augen und die Ohren.

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Offene Werkstatt

Figurentheaterbau
Sa 13.07.2024 – So 14.07.2024

In diesem Kurs können alle Fragen rundum das Figurentheater und -bau gestellt werden:

Warum funktioniert etwas einfach nicht? Warum ist etwas, das zuvor (z.B. im vergangenen Kurs) logisch erschien, nun aber doch ganz anders und funktioniert nicht?

Eigene Ideen können mitgebracht werden und es wird geschaut, wie sie (technisch) umgesetzt werden können. Spezielle Detailentwicklungen oder auch größere Projekte können gerne mitgebracht werden.

Zudem kann einfach für sich gearbeitet oder auch der Austausch mit anderen gesucht werden.

Alle sind herzlich willkommen, die einfach Spaß haben an neuen Anregungen, Tipps und Tricks rund um das Thema Figurentheater.

Und wenn es noch Fragen gibt, die schon immer mal gestellt werden sollten, dann seid ihr in dieser Offenen Werkstatt genau richtig.


Vorab können Fragen und Themen an das Team des FT-K gestellt werden, dann kann während der Werkstatt gezielt auf Themen eingegangen werden.

Dozent:innen

Michael Hepe

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Die Puppe als Partner

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte und sonstige Interessierte
Mo 15.07.2024 – Do 18.07.2024

Puppen als pädagogisches Hilfsmittel sind seit jeher beliebt, den ‚rumkaspern‘ kann schließlich jeder … oder?

Doch eine Figur zu bewegen oder eine Figur zum Leben zu erwecken sind zwei grundverschiedene Dinge.

Dazu gehören neben vielen Tipps und Tricks, wie Blickrichtung, Blickkontakt von Spieler:in, Puppe und Publikum auch eine sorgfältige Charakterstudie, die richtige Stimme, Sprache, Timing und... und... und…


Neben der ‚spielerischen‘ Seite werden auch Fragen zur Figur selber und zur Dramaturgie angesprochen:

Welche Gestaltungsmerkmale einer Puppe erleichtern die Arbeit mit ihr, welche erschweren sie?

Wie bekommen wir Kinder dazu, zuhören zu wollen? (ein Vortrag wird schließlich nicht nur dadurch spannend, dass er von einer Puppe gehalten wird).


Der Kurs wendet sich an Erzieher- und Lehrer*innen sowie an Alle, die ihre Arbeit durch Figuren bereichern wollen.


Wichtig! Die Teilnehmenden des Kurses bauen sich im Laufe der Woche eine einfache, eigene Klappmaulfigur.

Bitte mitbringen:

eigene Figuren, falls vorhanden

Dozent:innen

Michael Hepe

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Grundausbildung Figurenspieler:in – Modul 2

Die Kunst der Animation
Mo 22.07.2024 – Sa 17.08.2024

In diesem vierwöchigen Kurs geht es um die Auseinandersetzung mit der Material- und Objekt-Animation.

Der Fokus liegt auf dem Material Papier.

Wie kann man das Material „Papier“ animieren? Was erzählt es uns? Was wollen wir damit erzählen? Wie können wir es gemeinsam inszenieren? Und wie können Räume erschaffen werden?

In den ersten Wochen werden wir das Material Papier in unterschiedlichen Formen gemeinsam auf der Bühne untersuchen, damit spielen und Grundlagen der Animation lernen.

Anhand des gefundenen Bühnenmaterials wird anschließend ein kurzes Figurentheaterstück gemeinsam inszeniert.

Die Inszenierung wird im Rahmen des Sommerfestes am 17. August 2024 öffentlich gezeigt.

Die Voraussetzung für eine Teilnahme beinhaltet die Bereitschaft der vollständigen Anwesenheit sowie an einer gemeinsamen Inszenierung mitzuwirken. 


Der Kurs ist Teil der Ausbildung zum/zur Figurenspieler:in.

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Einführung Maske und Maskenbau

Sa 27.07.2024 – Fr 02.08.2024

Jede Maske hat ihre eigene Gesetzmäßigkeit und Dynamik. Sie sollte auf den /die Spielende abgestimmt sein, damit Maske und Träger:in gut zusammenarbeiten.

Um eine theatertüchtige Maske zu bauen, muss der/die Tragende deshalb zunächst wissen: Auf welche Maskenform lässt er/sie sich ein? Welche Anforderungen soll die Maske erfüllen?

Zu Anfang des Kurses gibt es eine Einführung in die Maskentheatergeschichte- und Theorie, sowie eine theoretische Einführung in die Formen und Spielarten. Darüber hinaus werden verschiedene Möglichkeiten des Spiels mit der Maske vorgestellt. Danach beginnen die Teilnehmer:innen eine eigene Maske zu bauen. 

Bitte mitbringen:
  • Arbeitskittel oder -kleidung
  • Haargummis
  • Pinsel
  • gut schneidende kleine Schere
  • Nagelschere
  • Hautcreme
  • Handtuch
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Robotik im Figurentheater

Eine Annäherung
Mo 29.07.2024 – Fr 02.08.2024

Die Teilnehmer:innen bekommen einen Einblick in den 3D-Druck und das Design für Gegenstände am 3D-Drucker. Sie bauen einen einfachen Roboter und lernen, ihn zu programmieren. Anschließend werden kleine Szenen erarbeitet, in denen sich die Roboter begegnen.

In der Szenenarbeit lernen die Teilnehmer:innen Grundlagen über die Möglichkeiten eines lebendigen Figurenspiels.

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Animatronische Figuren

Ein Überblick
Fr 16.08.2024 – So 18.08.2024

Sie begegnen uns in Film und Fernsehen, in jeder Geisterbahn, in den Vergnügungsparks, in der Schaufensterdeko von Apotheken und Kaufhäusern und in manchem Kinderzimmer: künstliche Wesen, angetrieben und gesteuert von Strom, Druckluft und Software.

In der Animatronik geht es darum, künstliche Figuren ferngelenkt oder programmgesteuert, aber möglichst lebensecht zu bewegen – ganz gleich, ob es sich um ein kleines Tier, ein Alien-Monster oder auch eine menschliche Figur handelt.

Animatronische Figuren werden entweder live von einem Puppenspieler gesteuert oder die Bewegungen werden aufgezeichnet oder programmiert und dann beliebig oft abgespielt.

Was steckt in ihnen und was treibt sie an?

Und sind sie für die Bühne geeignet?

Der Kurs bietet einen Überblick über Funktionsweise und Bau, die Einsatzmöglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen aus der Perspektive des freien Theaters.

Mit Hands-On-Phase:

Erste Experimente am Küchentisch als Appetithappen für's Weiterlernen im Selbststudium oder mit uns im Rahmen der Angebote des Figurentheater-Kollegs.

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Wie doof darf man sein?

Ein spielerisches Labor zur Künstlichen Intelligenz, Edition 2/2024
Fr 30.08.2024 – So 01.09.2024

Zweimal im Jahr erkunden wir, in wie weit der Computer uns schon die Mühsal der Kreativität abnehmen kann.

Am ersten Tag bringen wir alle auf einen Stand und gehen der Frage nach, was hinter dem Begriff der Künstlichen Intelligenz steckt. 

Wir verschaffen uns einen Überblick über die dahinter steckenden Ansätze, ohne dabei allzu tief in mathematische und informationstechnische Sphären einzusteigen. 

Wir schauen uns Bereiche an, in denen die Künstliche Intelligenz unseren Alltag schon erreicht hat.

An den Folgetagen, betrachten wir vor allem die brandaktuellen Tools, die auf die Unterstützung oder gar den Ersatz menschlicher Kreativität abzielen.

Schaffen wir es, mit ChatGPT, Midjourney, Dall-E2, Leonardo.ai & Co. unseren nächsten Publikumsrenner auf die Beine zu stellen?

Bitte mitbringen:

Soweit vorhanden: Computer, Tablet-PC, SmartPhone

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Die Technik kleiner Marionetten

Mo 02.09.2024 – Fr 06.09.2024

Wer sich mit Marionetten auskennt weiß, dass Figuren unter 50 cm dazu neigen „Zappelpuppen" zu werden. Das hängt ganz einfach mit den Pendelgesetzen zusammen. Lange Zeit galten kleine Figuren daher als ‚unmöglich‘, da die physikalischen Gesetze schließlich gegen einen arbeiten. Nun, sie können auch für einen arbeiten! 

Im Kurs werden wir Figuren von unter 40 cm bauen, die sauber zu führen sind, - sogar mit relativ langer Schnürung. Warum sind kleine Marionetten so wichtig? Je kleiner die Figur, um so größer der Abstand zum Spielkreuz. Oder anders herum: Je kleiner die Figur, um so kürzer kann die Schnürung bei gleichbleibendem Gesamteindruck sein, - was sich proportional dann auch auf die Bühne auswirkt! Im Extremfall kann die ‚Brücke‘ bei kleinen Figuren sogar tiefer sein als der Boden der Figuren! Das ermöglicht dann endlich Marionettenbühnen, die wesentlich leichter und schneller aufgebaut und transportiert werden können... 

Im Kurs wird neben dem Bau auch Wert auf das nötige physikalische und anatomische Hintergrundwissen gelegt, damit die Teilnehmer:innen ihr Wissen auch nach dem Kurs den Anforderungen zukünftiger Figuren anpassen können.  


Achtung! Aus Zeitgründen wird es kaum möglich sein, im Kurs eine komplett ausgestaltete Figur fertig zu bekommen (zumal viele Faktoren - wie z.B. die Gestaltung des Kopfes - Inhalt für einen eigener Kurs wären).

Dozent:innen

Michael Hepe

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Köpfe aus Hartschaum

Vom Entwurf bis zum fertig geschnitzten, kaschierten und bemalten Puppenkopf
Mo 09.09.2024 – Fr 13.09.2024

Polystyrolschäume sind ein einfach zu bearbeitendes, leichtgewichtiges Material, das gut zur Kopfherstellung geeignet ist. Allerdings muss nach der bildhauerischen Vorarbeit das Ganze für die vorgesehene Figurentechnik bearbeitet und anschließend mit einer härtenden Beschichtung versehen werden.

Verschiedene Oberflächenstrukturen sind möglich und können im Kurs erprobt werden. Handwerkliches Geschick ist erforderlich.

Die Teilnehmer sollten bereits erfolgreich Köpfe in anderen Materialien hergestellt haben und in der Lage sein, einen zeichnerischen Entwurf aufs Papier zu bringen.

Bitte mitbringen:
  • Glaskopfstecknadeln
  • Schreibblock kariert
  • Cutter mit Abbrechnklingen schmal und breit
  • Skalpelle, spitze Form, dazu Klingenhalter
  • Plastik-Modellierwerkzeuge (Eberhard Faber)
  • Material für Haare
  • Entwürfe für Figurenköpfe
  • Borstenpinsel breit und schmal
  • Haarpinsel, verschieben. Stärken
  • Haarfön
  • Arbeitskleidung
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Tanz. Objekte. Material.

Dinge und Körper im Dialog
Fr 13.09.2024 – So 15.09.2024

Objekte und Material als Tanzpartner:innen zu begreifen und zum „erzählen" zu bringen ist Thema dieses Wochenendes. Objekte auf der Bühne bereichern unseren Ausdruck um ein vielfaches und sind spannend, poetisch, bizarr, witzig oder widerständig. Jedes „Ding“ hat seine eigene Bewegungsqualität und Geschichte, die wir erforschen und mit unserem Körper in Beziehung setzen. Wir tanzen das Objekt, das Objekt tanzt uns – ein Partnering ganz besonderer Art!

Ausgehend von dem System der Bewegungsqualitäten nach Rudolph von Laban, welches besonders den expressiven Umgang mit Objekten fördert, entstehen Sequenzen und Momente einer Verwandlung des bewegten Körpers durch das Material. 

Improvisationen nach Anna Halprin strukturieren den Kurs.

Bitte ein Objekt oder Material mitbringen, mit dem du Lust hast zu tanzen.


Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!


Zur Info: Rudolf von Laban (1897 – 1958), war ein ungarischer Tänzer, Choreograph, Lehrer und Tanztheoretiker, wichtiger Mitbegründer des deutschen Ausdruckstanzes und der Tanzschule auf dem Monte Verità, Schweiz. 


Anna Halprin (1920 – 2021), Tänzerin, Choreographin und Gründerin des „Tamalpa Instituts“, Kalifornien. Sie verband in ihrer Arbeit Pädagogik, Kunst und Therapie gleichwertig und erforschte deren Schnittstellen.

Bitte mitbringen:
  • Bewegungsfreundliche Kleidung
  • Schreibutensilien
  • ein Objekt oder Material, mit dem du Lust hast zu tanzen
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Von der Geschichte zum Spiel

Figuren und Bilder spielerisch entwickeln
Mo 23.09.2024 – Fr 27.09.2024

Ausgewählte Texte sind Grundlage dieses Kurses. Anhand von kurzen Geschichten werden die Kursteilnehmer:innen Spiele oder Erzählspiele entwickeln. Ausgewählte Bilder und Figuren werden mit verschiedenen Materialien gestaltet und im Spiel animiert.

Die in diesem Kurs gewonnenen Anregungen können ins eigene Figurenspiel umgesetzt werden oder in der pädagogischen Arbeit auf die jeweilige Altersstufe der Kinder übertragen werden.

 

Dieser Kurs richtet sich im Besonderen an Pädagog:innen, Heilpädagog:innen und Figurenspieler:innen. Alle darüber hinaus Interessierte sind willkommen.

Dozent:innen

Margrit Gysin

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Bau eines Koffer-Schattentheaters

Die ganze Bühne in einem Koffer
Mo 23.09.2024 – Fr 27.09.2024

Diese Schattentheaterbühne im praktischen Kofferformat ist ein ideales Spielmittel für Erzieher:innen, Grundschullehrer:innen, für Familien und alle, die Freude an kleinen Spielformen haben. Sie eignet sich für Aufführungen im kleineren Rahmen, aber auch zum Stellen fixer Bilder als Illustration zu Geschichten.

Die leicht tragbare Bühne in handlichem Format (73:53:12 cm) enthält die komplette technische Ausrüstung und bietet auch Platz, um ein kleineres Spiel inklusive Bühnenbild und Figuren auf ein Gastspiel mitzunehmen.

Im Kurs bauen wir die gesamte Bühne, stellen einige einfache Figuren her und erarbeiten eine kurze Spielszene. Es ist evtl. mit etwas Abend-/Heimarbeit zu rechnen, um die Vorhänge zu nähen.

Besonders geeignet für Mitarbeitende aus dem pädagogischen Bereich.

Bitte mitbringen:
  • Bleistift
  • Schere
  • Cutter
  • Ideen für kurze Spielszenen
  • falls vorhanden: Seitenschneider, Spitzzange, Kombizange
Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Einführung ins Maskenspiel

Do 03.10.2024 – So 06.10.2024

An diesem Wochenende wird in das aktive Maskenspiel mit unterschiedlichsten Trainingsübungen eingetaucht. Zudem wird die selbstgebaute Maske ausprobiert und die Entdeckungsreise zur Figur unternommen.

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Einführung in die Charakterfigur

Fr 22.11.2024 – So 24.11.2024

Die gestaltete Maske gibt einen Charakter vor, den es für die Spielenden zu entdecken gilt. Welche Eigenschaften treten ans Licht? Besonderheiten, Ticks, Bewegungsarten und Sprachduktus gilt es zu entdecken und zu formen. Eine neue Figur entsteht. Diese machen wir uns zu eigen und entdecken mit ihr neue Spielmöglichkeiten im Innen- und Außenraum.

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Spiel mit Requisiten, Objekten und Material

Fr 17.01.2025 – So 19.01.2025

Die Präsenz der Dinge hat im Maskenspiel ein hohes Gewicht. Der Fokus, den die Spielenden für ein Objekt schaffen, entscheidet über seine Sichtbarkeit.

Fokussieren, Lenken der Aufmerksamkeit, Nähe und Distanz, Rhythmus und der Mut zur Pause sind die entscheidenden Spielmittel für den Umgang mit Maske und Objekt.

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Szenen inszenieren

Fr 21.03.2025 – So 23.03.2025

Die Entwicklung einer Szene mit der Maske und die individuelle Betreuung der entstandenen Maskenszenen steht im Mittelpunkt. Was kann ich mit der Szene erzählen? Welche Spannungsbögen gibt es, wie sieht es mit der Zeit aus, für wen und wo möchte ich spielen. Dies und viel mehr wird an diesem Wochenende Thema sein.

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Maske unterwegs

Sa 26.04.2025 – Fr 02.05.2025

Die Masken formen Spielende zu neuen Individuen; die Verbindung von Maske und Körperausdruck formt die Charakterfigur. Einsatzmöglichkeiten im öffentlichen Raum und Einbeziehung von Publikum werden erprobt und mit einem öffentlichen Auftritt am 1. Mai im Rahmen der Ruhrfestspiele abgeschlossen.

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