Figurentheater-Kolleg – Kurse - Figurentheater

Kurse

Kurse

Figurentheater

Bau von Figuren und Bühnen, Spiel und Dramaturgie, Kofferschattentheater, Papiertheater, Maskenspiel


Show Control

Bühne und Requisiten fernsteuern
Mo 24.06.2024 – Fr 28.06.2024

Figurentheater-Ensembles sind mehrheitlich kleine Teams - nicht selten sogar Einzelpersonen. Je kleiner das Team, desto herausfordernder die Steuerung von Licht und Ton. Natürlich lässt sich das Stück streng entlang der Musik choreografieren, aber dabei schränkt man die Möglichkeiten zur Improvisation und zur Interaktion mit dem Publikum ein.


In dieser Woche lernen wir verschiedene Methoden zur (Fern-)Steuerung der Bühnentechnik kennen. Dabei geht es um mehr als nur Licht und Ton: Wir steuern auch Video und kinetische Bühnenelemente.

Wie können wir die verschiedenen Elemente koordinieren.

Welche Rolle spielen dabei die Protokolle DMX, MIDI, OSC.

Welche Tools (Hard- und Software) werden benötigt?

Kann ich die Fernsteuerung vor dem Publikum verbergen?

Viele Ensembles bauen ihren Bühnen und ihre Figuren selbst. Deshalb legen wir im Kurs besonderen Wert auf pragmatische DIY-Lösungen.

Bitte mitbringen:

Wenn Du einen mobilen Computer hast, bringe ihn mit.

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Klappmaulpuppenbau

Nach Schnittmustern
Sa 29.06.2024 – Do 04.07.2024

In diesem Puppenbau-Workshop können die Teilnehmenden nach eigenen Vorstellungen individuelle Klappmaulpuppen bauen. Dabei werden aus vorgefertigten Schnittmustern Schaumstoffköpfe (Tiere oder Menschen) erstellt, auf die dann individuell (Nase, Stirn, Wangen, Ohren usw.) aufgebaut werden. Danach kommen Arme, Hände und der Körper dazu. Gegebenenfalls werden auch Beine gebaut, vorausgesetzt die Zeit reicht. Zeichnerische Entwürfe können gerne mitgebracht werden, sind aber nicht notwendig. 

Für Anfänger:Innen und Fortgeschrittene.


• Bezugstoffe: Fleece, Plüsch, Kunstfell, etc.

• Handspiel mit Stab- oder Handschuh-Führung

• ohne Kostüm (Stoffe dafür können aber gerne mitgebracht werden)

• Materialkunde: Schaumstoffe / Kleber / Bezugsstoffe / Farben

• Nähtechniken / Schattierungstechniken

Bitte mitbringen:
  • Arbeitskleidung, die schmutzig werden darf
  • keine Woll- oder Fleece-Pullover, da die Schaumstoffschnipsel sehr anhänglich sind
  • Schreibzeug, Bleistifte und Radiergummi, Lineale, Geo-Dreieck, Skizzenblock, Zirkel
  • Transparent-Papier
  • Nähzeug (Nähnadeln, Nähgarn)
  • zwei wasserfeste Filzstifte, dünn
  • eine scharfe (!) nicht zu große Schere, zum Schnippeln von Schaum, besonders optimal ist eine hochwertige Frisierschere, etwa 12-16 cm Gesamtlänge
  • ein Cutter-Messer für 9mm (!) Klingen
  • viele (!) Stecknadeln mit Kopf


Insbesondere, wenn es klare Vorstellungen vom Bezugsstoff oder von Fellen (Tierfiguren) gibt:


  • Kunstfelle, Plüsch, Wolle, Lederreste, Federn etc.
  • einfarbiger, möglichst heller, dehnbarer Stoff mit Flor, der nicht ausfranst, (Fleece, Frottee, Kunstfell...) zum individuellen Beziehen (Sonderwünsche)
  • Stoffe für das Kostüm der Puppe und gegebenenfalls eine Nähmaschine (die Kostümherstellung ist allerdings nicht Inhalt des Seminars)
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The power of the puppet

Die Puppe als Schauspieler:in
Mo 01.07.2024 – Fr 05.07.2024

In diesem Workshop erfahren die Teilnehmer:innen, wie Leben in eine Puppe gebracht werden kann, um mit ihr auf der Bühne zu arbeiten.

Kurzen dramatischen Studien folgt das Erarbeiten von Spielsituationen: einzeln, zu zweit und in der Gruppe. Die Teilnehmenden interagieren nicht nur mit der Puppe, sondern auch untereinander bei der Entwicklung von Spielszenen. Der Dozent bringt eine spezielle Übungsfigur mit.

Bitte mitbringen:

Einen kurzen Monolog eines Theaterstücks, ein Gedicht oder Lied sowie rutschfeste Socken oder Gymnastikschuhe.

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Holzschnitzen – Einführung

Werkzeugkunde, Schärfen, Handhabung
Fr 05.07.2024 – So 07.07.2024

Wer schnitzt, stellt immer ein Unikat her – auch einfachste Formen aus Holz erhalten den Reiz der Einzigartigkeit. In dieser Einführung haben Anfänger:innen mit der Schnitzaufgabe „Schnecke in der Mulde“ Gelegenheit, ein erstes eigenes Holzwerk zu schnitzen.

Die Teilnehmenden lernen dabei die Materialeigenschaften des Holzes (Lindenholz) kennen. Unter Beachtung der Holzfaser trainieren sie, konvexe und konkave Formen sowie scharfe Kanten sauber zu schneiden und durch weiche Übergänge miteinander zu verbinden.

Wer diese Grundformen beherrscht, ist theoretisch in der Lage, jede Form in Holz zu schnitzen. Vorausgesetzt ist dabei immer ein entsprechendes plastisches Formgefühl.

Bitte mitbringen:
  • feine Kunsthaarpinsel für Acrylmalerei, rund, in den Größen 2, 3 und 6
  • Borstenpinsel, flach und rund, in verschiedenen Breiten von 4 bis 20 mm
  • Mallappen
  • Schnitzwerkzeuge, falls vorhanden (gibt es auch im Figurentheater-Kolleg)
  • Stich 1: einseitig gerade 35 mm / Stich 1s: zweiseitig schräg 8 mm / Stich 2: 30 mm / Stich 2: 14 mm / Stich 5: 12 mm / Stich 7: 20 mm / Stich 9: 7 mm / Stich 9: 13 mm / Stich 11: 1 mm / Stich 11: 3 mm / Stich 11: 7 mm / Hohleisen gekröpft

Mögliche Quellen können bei uns erfragt werden.


Wer wirklich Schnitzen lernen und weiter anwenden möchte, sollte diese Grundausstattung mitbringen (ist aber keine Voraussetzung), falls er/sie nicht ähnliche Werkzeuge besitzt (die in Stichnummer und -breite in etwa den hier angeführten entsprechen). Schnitzeisen der Firma Pfeil sind am besten geeignet.

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Das genähte Gesicht

Modellieren mit Stoff
Mo 08.07.2024 – Fr 12.07.2024

Stoff ist durch seine offene, warme Oberfläche ein ausgezeichnetes Material, um sehr lebendige Figuren zu bauen. Aus Polsterwatte und Trikotstoff modellieren wir Schicht um Schicht und Stich für Stich den Kopf einer menschlichen Figur (ca. 14cm groß oder größer).

Die Gestaltung der Augen und das Schminken des Gesichts finden besondere Beachtung. Die Arbeitsweise ist langsam und konzentriert und ermöglicht einen kreativen Dialog mit der entstehenden Figur.

Wir begeben uns auf eine Reise, deren Ausgang nicht allein in unseren Händen liegt. Material und Figur haben durchaus ein Eigenleben.


Geeignet für Menschen, die bereits Erfahrungen im Figurenbau /Modellieren, Grundkenntnisse im Nähen, einen sehr langen Geduldsfaden und Freude am Experimentieren haben.

Bitte mitbringen:
  • Nähzeug: Stecknadeln (vorzugsweise mit Glaskopf), Nähnadeln, Garn (Polyester, hellbeiger/ hellrosa Farbton oder weiß)
  • Stoffschere, (Haushalts-) Schere zur Schaumstoff-Bearbeitung, Cuttermesser
  • Kontaktkleber (z.B. Pattex, Bostik)
  • Material für Haare
  • feiner Haarpinsel,(ca. Größe 4)
  • Stupfpinsel, Borstenpinsel oder alte Zahnbürste
  • Papier und Bleistift


Die Teilnehmenden sollten möglichst schon eine Idee für ihren Kopf haben und einen groben Entwurf bzw. Fotos mitbringen!

Dozent:innen

Mechtild Nienaber

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Aus Holz geschnitzt

Bühnenwirksame Theaterfigurenköpfe
Mo 08.07.2024 – Fr 12.07.2024

Aus einem Holzklotz entwickelt sich nach und nach ein ausdrucksstarker Figurenkopf für das Figurentheater. In dem Workshop erfahren die Teilnehmenden diesen spannenden gestalterischen Prozess. 

Zu Beginn wird mit einer Profilschablone die Umrisslinie auf einen Lindenholzklotz übertragen und dann mit der Bandsäge ausgesägt. Unter Einsatz der rasiermesserscharfen Bildhauereisen und verschiedener Techniken wie Schälen, Runden, Stechen und Putzen entsteht ein geschnitzter Holzkopf.  

Von Vorteil sind in diesem Kurs Vorerfahrungen in der Herstellung von Puppenköpfen, zeichnerische Fähigkeiten, Formgefühl und manuelle Geschicklichkeit der Teilnehmenden.

Achtung: In diesem Workshop entstehen keine „Stehrümchen“ für das Wohnzimmer, sondern ausschließlich Köpfe für das Figurentheater. 

Bitte mitbringen:
  • feine Kunsthaarpinsel für Acrylmalerei, rund, in den Größen 2, 3 und 6
  • Borstenpinsel, flach und rund, in verschiedenen Breiten von 4 bis 20 mm
  • Mallappen
  • Schnitzwerkzeuge, falls vorhanden (gibt es auch im Figurentheater-Kolleg)
  • Stich 1: einseitig gerade 35 mm / Stich 1s: zweiseitig schräg 8 mm / Stich 2: 30 mm / Stich 2: 14 mm / Stich 5: 12 mm / Stich 7: 20 mm / Stich 9: 7 mm / Stich 9: 13 mm / Stich 11: 1 mm / Stich 11: 3 mm / Stich 11: 7 mm / Hohleisen gekröpft

Mögliche Quellen können bei uns erfragt werden.


Wer wirklich Schnitzen lernen und weiter anwenden möchte, sollte diese Grundausstattung mitbringen (ist aber keine Voraussetzung), falls er/sie nicht ähnliche Werkzeuge besitzt (die in Stichnummer und -breite in etwa den hier angeführten entsprechen). Schnitzeisen der Firma Pfeil sind am besten geeignet.

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Hybride Aufführungsformate

synchron-asynchron, online-offline, virtuell-haptisch
Mo 08.07.2024 – Fr 12.07.2024

Muster:

Ins Theater gehen. Ein Raum. In der einen Hälfte das Publikum, in der anderen die Bühne mit der Show. Nach 60 bis 90 Minuten endet die Show. Heimweg.


Nicht erst seit der Pandemie, experimentiert die Theaterszene mit anderen Formaten.

In diesem Wochenkurs schauen wir uns verschiedene Projekte an, die das "normale" Muster herausfordern:

Dramaturgien, die anderen zeitlichen Regeln folgen, virtuelle Räume, Bühnen in der physischen Welt, aber ohne die "Black Box", Szenografien, die mehr Sinnesorgane ansprechen, als die Augen und die Ohren.

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Offene Werkstatt

Figurentheaterbau
Sa 13.07.2024 – So 14.07.2024

In diesem Kurs können alle Fragen rundum das Figurentheater und -bau gestellt werden:

Warum funktioniert etwas einfach nicht? Warum ist etwas, das zuvor (z.B. im vergangenen Kurs) logisch erschien, nun aber doch ganz anders und funktioniert nicht?

Eigene Ideen können mitgebracht werden und es wird geschaut, wie sie (technisch) umgesetzt werden können. Spezielle Detailentwicklungen oder auch größere Projekte können gerne mitgebracht werden.

Zudem kann einfach für sich gearbeitet oder auch der Austausch mit anderen gesucht werden.

Alle sind herzlich willkommen, die einfach Spaß haben an neuen Anregungen, Tipps und Tricks rund um das Thema Figurentheater.

Und wenn es noch Fragen gibt, die schon immer mal gestellt werden sollten, dann seid ihr in dieser Offenen Werkstatt genau richtig.


Vorab können Fragen und Themen an das Team des FT-K gestellt werden, dann kann während der Werkstatt gezielt auf Themen eingegangen werden.

Dozent:innen

Michael Hepe

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Die Puppe als Partner

Fortbildung für pädagogische Fachkräfte und sonstige Interessierte
Mo 15.07.2024 – Do 18.07.2024

Puppen als pädagogisches Hilfsmittel sind seit jeher beliebt, den ‚rumkaspern‘ kann schließlich jeder … oder?

Doch eine Figur zu bewegen oder eine Figur zum Leben zu erwecken sind zwei grundverschiedene Dinge.

Dazu gehören neben vielen Tipps und Tricks, wie Blickrichtung, Blickkontakt von Spieler:in, Puppe und Publikum auch eine sorgfältige Charakterstudie, die richtige Stimme, Sprache, Timing und... und... und…


Neben der ‚spielerischen‘ Seite werden auch Fragen zur Figur selber und zur Dramaturgie angesprochen:

Welche Gestaltungsmerkmale einer Puppe erleichtern die Arbeit mit ihr, welche erschweren sie?

Wie bekommen wir Kinder dazu, zuhören zu wollen? (ein Vortrag wird schließlich nicht nur dadurch spannend, dass er von einer Puppe gehalten wird).


Der Kurs wendet sich an Erzieher- und Lehrer*innen sowie an Alle, die ihre Arbeit durch Figuren bereichern wollen.


Wichtig! Die Teilnehmenden des Kurses bauen sich im Laufe der Woche eine einfache, eigene Klappmaulfigur.

Bitte mitbringen:

eigene Figuren, falls vorhanden

Dozent:innen

Michael Hepe

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Grundausbildung Figurenspieler:in – Modul 2

Die Kunst der Animation
Mo 22.07.2024 – Sa 17.08.2024

In diesem vierwöchigen Kurs geht es um die Auseinandersetzung mit der Material- und Objekt-Animation.

Der Fokus liegt auf dem Material Papier.

Wie kann man das Material „Papier“ animieren? Was erzählt es uns? Was wollen wir damit erzählen? Wie können wir es gemeinsam inszenieren? Und wie können Räume erschaffen werden?

In den ersten Wochen werden wir das Material Papier in unterschiedlichen Formen gemeinsam auf der Bühne untersuchen, damit spielen und Grundlagen der Animation lernen.

Anhand des gefundenen Bühnenmaterials wird anschließend ein kurzes Figurentheaterstück gemeinsam inszeniert.

Die Inszenierung wird im Rahmen des Sommerfestes am 17. August 2024 öffentlich gezeigt.

Die Voraussetzung für eine Teilnahme beinhaltet die Bereitschaft der vollständigen Anwesenheit sowie an einer gemeinsamen Inszenierung mitzuwirken. 


Der Kurs ist Teil der Ausbildung zum/zur Figurenspieler:in.

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Einführung Maske und Maskenbau

Sa 27.07.2024 – Fr 02.08.2024

Jede Maske hat ihre eigene Gesetzmäßigkeit und Dynamik. Sie sollte auf den /die Spielende abgestimmt sein, damit Maske und Träger:in gut zusammenarbeiten.

Um eine theatertüchtige Maske zu bauen, muss der/die Tragende deshalb zunächst wissen: Auf welche Maskenform lässt er/sie sich ein? Welche Anforderungen soll die Maske erfüllen?

Zu Anfang des Kurses gibt es eine Einführung in die Maskentheatergeschichte- und Theorie, sowie eine theoretische Einführung in die Formen und Spielarten. Darüber hinaus werden verschiedene Möglichkeiten des Spiels mit der Maske vorgestellt. Danach beginnen die Teilnehmer:innen eine eigene Maske zu bauen. 

Bitte mitbringen:
  • Arbeitskittel oder -kleidung
  • Haargummis
  • Pinsel
  • gut schneidende kleine Schere
  • Nagelschere
  • Hautcreme
  • Handtuch
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Robotik im Figurentheater

Eine Annäherung
Mo 29.07.2024 – Fr 02.08.2024

Die Teilnehmer:innen bekommen einen Einblick in den 3D-Druck und das Design für Gegenstände am 3D-Drucker. Sie bauen einen einfachen Roboter und lernen, ihn zu programmieren. Anschließend werden kleine Szenen erarbeitet, in denen sich die Roboter begegnen.

In der Szenenarbeit lernen die Teilnehmer:innen Grundlagen über die Möglichkeiten eines lebendigen Figurenspiels.

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Animatronische Figuren

Ein Überblick
Fr 16.08.2024 – So 18.08.2024

Sie begegnen uns in Film und Fernsehen, in jeder Geisterbahn, in den Vergnügungsparks, in der Schaufensterdeko von Apotheken und Kaufhäusern und in manchem Kinderzimmer: künstliche Wesen, angetrieben und gesteuert von Strom, Druckluft und Software.

In der Animatronik geht es darum, künstliche Figuren ferngelenkt oder programmgesteuert, aber möglichst lebensecht zu bewegen – ganz gleich, ob es sich um ein kleines Tier, ein Alien-Monster oder auch eine menschliche Figur handelt.

Animatronische Figuren werden entweder live von einem Puppenspieler gesteuert oder die Bewegungen werden aufgezeichnet oder programmiert und dann beliebig oft abgespielt.

Was steckt in ihnen und was treibt sie an?

Und sind sie für die Bühne geeignet?

Der Kurs bietet einen Überblick über Funktionsweise und Bau, die Einsatzmöglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen aus der Perspektive des freien Theaters.

Mit Hands-On-Phase:

Erste Experimente am Küchentisch als Appetithappen für's Weiterlernen im Selbststudium oder mit uns im Rahmen der Angebote des Figurentheater-Kollegs.

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Wie doof darf man sein?

Ein spielerisches Labor zur Künstlichen Intelligenz, Edition 2/2024
Fr 30.08.2024 – So 01.09.2024

Zweimal im Jahr erkunden wir, in wie weit der Computer uns schon die Mühsal der Kreativität abnehmen kann.

Am ersten Tag bringen wir alle auf einen Stand und gehen der Frage nach, was hinter dem Begriff der Künstlichen Intelligenz steckt. 

Wir verschaffen uns einen Überblick über die dahinter steckenden Ansätze, ohne dabei allzu tief in mathematische und informationstechnische Sphären einzusteigen. 

Wir schauen uns Bereiche an, in denen die Künstliche Intelligenz unseren Alltag schon erreicht hat.

An den Folgetagen, betrachten wir vor allem die brandaktuellen Tools, die auf die Unterstützung oder gar den Ersatz menschlicher Kreativität abzielen.

Schaffen wir es, mit ChatGPT, Midjourney, Dall-E3, Leonardo.ai & Co. unseren nächsten Publikumsrenner auf die Beine zu stellen?

Wir werden auch auf die neuen Möglichkeiten eingehen, wie solche Werkzeuge auf dem heimischen Computer installiert und ohne Verbindung zum Netz genutzt werden können (wie Faraday, Ollama und Pinokio AI).

Bitte mitbringen:

Soweit vorhanden: Computer, Tablet-PC, SmartPhone

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Die Technik kleiner Marionetten

Mo 02.09.2024 – Fr 06.09.2024

Wer sich mit Marionetten auskennt weiß, dass Figuren unter 50 cm dazu neigen „Zappelpuppen" zu werden. Das hängt ganz einfach mit den Pendelgesetzen zusammen. Lange Zeit galten kleine Figuren daher als ‚unmöglich‘, da die physikalischen Gesetze schließlich gegen einen arbeiten. Nun, sie können auch für einen arbeiten! 

Im Kurs werden wir Figuren von unter 40 cm bauen, die sauber zu führen sind, - sogar mit relativ langer Schnürung. Warum sind kleine Marionetten so wichtig? Je kleiner die Figur, um so größer der Abstand zum Spielkreuz. Oder anders herum: Je kleiner die Figur, um so kürzer kann die Schnürung bei gleichbleibendem Gesamteindruck sein, - was sich proportional dann auch auf die Bühne auswirkt! Im Extremfall kann die ‚Brücke‘ bei kleinen Figuren sogar tiefer sein als der Boden der Figuren! Das ermöglicht dann endlich Marionettenbühnen, die wesentlich leichter und schneller aufgebaut und transportiert werden können... 

Im Kurs wird neben dem Bau auch Wert auf das nötige physikalische und anatomische Hintergrundwissen gelegt, damit die Teilnehmer:innen ihr Wissen auch nach dem Kurs den Anforderungen zukünftiger Figuren anpassen können.  


Achtung! Aus Zeitgründen wird es kaum möglich sein, im Kurs eine komplett ausgestaltete Figur fertig zu bekommen (zumal viele Faktoren - wie z.B. die Gestaltung des Kopfes - Inhalt für einen eigener Kurs wären).

Dozent:innen

Michael Hepe

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Köpfe aus Hartschaum

Vom Entwurf bis zum fertig geschnitzten, kaschierten und bemalten Puppenkopf
Mo 09.09.2024 – Fr 13.09.2024

Polystyrolschäume sind ein einfach zu bearbeitendes, leichtgewichtiges Material, das gut zur Kopfherstellung geeignet ist. Allerdings muss nach der bildhauerischen Vorarbeit das Ganze für die vorgesehene Figurentechnik bearbeitet und anschließend mit einer härtenden Beschichtung versehen werden.

Verschiedene Oberflächenstrukturen sind möglich und können im Kurs erprobt werden. Handwerkliches Geschick ist erforderlich.

Die Teilnehmer sollten bereits erfolgreich Köpfe in anderen Materialien hergestellt haben und in der Lage sein, einen zeichnerischen Entwurf aufs Papier zu bringen.

Bitte mitbringen:
  • Glaskopfstecknadeln
  • Schreibblock kariert
  • Cutter mit Abbrechnklingen schmal und breit
  • Skalpelle, spitze Form, dazu Klingenhalter
  • Plastik-Modellierwerkzeuge (Eberhard Faber)
  • Material für Haare
  • Entwürfe für Figurenköpfe
  • Borstenpinsel breit und schmal
  • Haarpinsel, verschieben. Stärken
  • Haarfön
  • Arbeitskleidung
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Die Puppe aus dem Drucker?

Ein pragmatischer Einstieg in den 3D-Druck
Mo 09.09.2024 – Fr 13.09.2024

Sehen die geschnitzten Puppenköpfe schon ihrem Ende entgegen?

Wir wagen einen realistischen und pragmatischen Blick auf den Stand der Technik des 3D-Drucks und dessen Relevanz für das Figurentheater.

Fragen und Betrachtungsebenen in unserer Kurswoche sind:

  • Was ist 3D-Druck eigentlich?
  • Überblick über die verschiedenen "additiven" Druckverfahren.
  • Welche Druckmaterialien können verwendet werden und wozu sind sie jeweils geeignet?
  • Welche qualitativen (v.a. mechanischen) Eigenschaften sind erwartbar?
  • Welche Objekte (Formen/Mechaniken) sind besonders gut und welche eher schwierig umsetzbar?
  • Selber drucken oder drucken lassen?
  • Wann lohnt sich der eigene Drucker?
  • Was kosten die Verbrauchsmaterialien?
  • Herausforderungen für die Umwelt.
  • Wie komme ich zur druckbaren 3D-Datei?
  • Plattformen zum Austausch von fertigen 3D-Modellen. 3D-Modelle konstruieren oder mit Scannern erzeugen.
  • Kommerzielle vs. OpenSource-Programme für's konstruktive 3D-Design.
  • Was ist ein Slicer und warum ist der Umgang damit manchmal so kompliziert?

Der Kurs enthält viel Raum für eigene Erfahrungen mit TinkerCad, FreeCad, Cura & Co. und natürlich werden wir die Ideen und Konstrukte auch mit unseren 3D-Druckern materialisieren. Der Kurs richtet sich an Anfänger:innen und Fortgeschrittene im Bereich 3D-Druck.

Bitte mitbringen:

Bring dazu Deinen eigenen PC mit. Eine externe Maus nebst Pad ist sehr sehr sinnvoll. Wenn Du schon eine Idee hast, was Du konstruieren/drucken möchtest, teile sie uns direkt per E-Mail mit.

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Tanz. Objekte. Material.

Dinge und Körper im Dialog
Fr 13.09.2024 – So 15.09.2024

Objekte und Material als Tanzpartner:innen zu begreifen und zum „erzählen" zu bringen ist Thema dieses Wochenendes. Objekte auf der Bühne bereichern unseren Ausdruck um ein vielfaches und sind spannend, poetisch, bizarr, witzig oder widerständig. Jedes „Ding“ hat seine eigene Bewegungsqualität und Geschichte, die wir erforschen und mit unserem Körper in Beziehung setzen. Wir tanzen das Objekt, das Objekt tanzt uns – ein Partnering ganz besonderer Art!

Ausgehend von dem System der Bewegungsqualitäten nach Rudolph von Laban, welches besonders den expressiven Umgang mit Objekten fördert, entstehen Sequenzen und Momente einer Verwandlung des bewegten Körpers durch das Material. 

Improvisationen nach Anna Halprin strukturieren den Kurs.

Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich!

Zur Info: Rudolf von Laban (1897 – 1958), war ein ungarischer Tänzer, Choreograph, Lehrer und Tanztheoretiker, wichtiger Mitbegründer des deutschen Ausdruckstanzes und der Tanzschule auf dem Monte Verità, Schweiz. 

Anna Halprin (1920 – 2021), Tänzerin, Choreographin und Gründerin des „Tamalpa Instituts“, Kalifornien. Sie verband in ihrer Arbeit Pädagogik, Kunst und Therapie gleichwertig und erforschte deren Schnittstellen.

Bitte mitbringen:
  • Bewegungsfreundliche Kleidung
  • Schreibutensilien
  • ein Objekt oder Material, mit dem du Lust hast zu tanzen
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Von der Geschichte zum Spiel

Figuren und Bilder spielerisch entwickeln
Mo 23.09.2024 – Fr 27.09.2024

Ausgewählte Texte sind Grundlage dieses Kurses. Anhand von kurzen Geschichten werden die Kursteilnehmer:innen Spiele oder Erzählspiele entwickeln. Ausgewählte Bilder und Figuren werden mit verschiedenen Materialien gestaltet und im Spiel animiert.

Die in diesem Kurs gewonnenen Anregungen können ins eigene Figurenspiel umgesetzt werden oder in der pädagogischen Arbeit auf die jeweilige Altersstufe der Kinder übertragen werden.

 

Dieser Kurs richtet sich im Besonderen an Pädagog:innen, Heilpädagog:innen und Figurenspieler:innen. Alle darüber hinaus Interessierte sind willkommen.

Dozent:innen

Margrit Gysin

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Bau eines Koffer-Schattentheaters

Die ganze Bühne in einem Koffer
Mo 23.09.2024 – Fr 27.09.2024

Diese Schattentheaterbühne im praktischen Kofferformat ist ein ideales Spielmittel für Erzieher:innen, Grundschullehrer:innen, für Familien und alle, die Freude an kleinen Spielformen haben. Sie eignet sich für Aufführungen im kleineren Rahmen, aber auch zum Stellen fixer Bilder als Illustration zu Geschichten.

Die leicht tragbare Bühne in handlichem Format (73:53:12 cm) enthält die komplette technische Ausrüstung und bietet auch Platz, um ein kleineres Spiel inklusive Bühnenbild und Figuren auf ein Gastspiel mitzunehmen.

Im Kurs bauen wir die gesamte Bühne, stellen einige einfache Figuren her und erarbeiten eine kurze Spielszene. Es ist evtl. mit etwas Abend-/Heimarbeit zu rechnen, um die Vorhänge zu nähen.

Besonders geeignet für Mitarbeitende aus dem pädagogischen Bereich.

Bitte mitbringen:
  • Bleistift
  • Schere
  • Cutter
  • Ideen für kurze Spielszenen
  • falls vorhanden: Seitenschneider, Spitzzange, Kombizange
Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Einführung ins Maskenspiel

Do 03.10.2024 – So 06.10.2024

An diesem Wochenende wird in das aktive Maskenspiel mit unterschiedlichsten Trainingsübungen eingetaucht. Zudem wird die selbstgebaute Maske ausprobiert und die Entdeckungsreise zur Figur unternommen.

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Figuren zeichnen

Vom Charakterdesign zu Geschichten
Mo 07.10.2024 – Fr 11.10.2024

Mit Bilderbüchern oder Comics lassen sich Erzählwelten erschaffen, die den Betrachter fesseln und berühren. Manch eine gezeichnete Figur oder Geschichte, zum Beispiel aus der Kindheit, bleibt unvergesslich.

Dieser Kurs richtet sich an Teilnehmende, die das Zeichnen von Figuren und die Illustration von Geschichten erlernen möchten. Dabei stehen sowohl zeichnerische Techniken als auch konzeptionelle Inhalte wie der Einsatz eines Storyboards im Mittelpunkt. Die Dozentin vermittelt, wie Zeichner:innen mit einfachen grafischen Mitteln Figuren, Charaktere, Emotionen entwickeln. 

Die Teilnehmenden erlernen dabei den Umgang mit verschiedenen Zeichenwerkzeugen wie Bleistift oder Fineliner und den Einsatz von Transparent- oder Butterbrotpapier sowie klassischem Zeichenpapier. Mit Buntstiften, Aquarellfarben oder Varianten lernen sie verschiedene Techniken der Koloration kennen und umzusetzen.

Mit dem Wissen zeichnen die Teilnehmenden zunächst ihre kreativ entworfenen Charaktere und Figuren. Davon ausgehend entwickeln die Zeichner:innen ein Storyboard für eine Geschichte, um diese dann mit Figuren, Emotionen und Charakteren zu bebildern.

Als professionelle Beispiele für verschiedene Stile und Techniken dienen ausgewählte Comics und Bilderbücher.

Bitte mitbringen:
  • Bleistifte, Fineliner, Buntstifte, Aquarell oder andere Farben zum Kolorieren (können auch vom Figurentheater-Kolleg zur Verfügung gestellt werden)
  • Transparent- oder Butterbrotpapier
  • DIN A4 / A3 Papier
Dozent:innen

Wibke Brandes

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Mechatronik: Augen – Drive-by-wire

Ein Einstieg in die Mechatronik mit einem Fokus auf Mechanismen zur Steuerung von Augen.
Mo 14.10.2024 – Fr 18.10.2024

Es ist nicht leicht, einem Objekt Leben einzuhauchen. 

"Lebendige" Augen können den Prozess der Verlebendigung erleichtern. 

Aber wie können wir die Augen steuern, wenn wir für die Puppe bereits beide Hände benötigen?


In unserem Kurs geht es um fernsteuerbare Augen und die verschiedenen Lösungswege, dies zu bewerkstelligen.

Bei diesen Lösungswegen kommen kleine Motoren zum Einsatz, deren Ansteuerung weitere elektronische Bauteile erfordert und immer häufiger werden dabei auch ganz kleine Computer (Mikrocontroller) verwendet.

Die damit verknüpften Themenbereiche Mechanik, Elektronik und Informatik bilden den Oberbegriff Mechatronik.

Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen - wir quetschen in die Woche natürlich keinen Studiengang. 

Stattdessen schauen wir uns konkrete Lösungswege unterschiedlicher Bauart an und lernen, wie sie funktionieren, wie man sie herstellt, welche Vor- und Nachteile sie in der Praxis haben, woher man die Materialien bekommt und wie es für jeden/jede Einzelne von uns weitergehen kann.

Wir haben Anschauungsmaterial vor Ort und es gibt die Möglichkeit selbst zu experimentieren.

Bitte mitbringen:

Wenn Du einen mobilen Computer hast, bringe ihn mit.

Wenn Du selbst schon mit beweglichen Augen experimentiert hast, bringe sie mit (egal wie sie angetrieben werden und ob Du damit zufrieden bist oder nicht).

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Grundlagen des Handpuppenspiels

Mo 28.10.2024 – Fr 01.11.2024

In diesem Kurs werden die Kursteilnehmer:innen mit der Technik und der Charakteristik des Handpuppenspiels vertraut gemacht. Ausgehend von Arm und Hand werden Bewegungsmöglichkeiten der Handpuppe untersucht, mit Impulsen, Blicken und Gängen gearbeitet.

Nach nonverbalem Spiel werden Stimmen für die jeweilige Puppe gefunden und damit Charaktere entwickelt. Anhand improvisierter kleiner Texte und Spielszenen werden im Kurs grundlegende Theaterprinzipien wie Aktion und Reaktion, Zug um Zug, Fokus, Anfang und Ende einer Szene betrachtet. Es wird der Frage nachgespürt, was das Besondere an dieser direkt geführten Puppenart ist.

Dozent:innen

Lutz Großmann

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Schneiden mit dem Laserstrahl

Der Lasercutter im Figurentheater und den anderen Künsten
Mo 04.11.2024 – Fr 08.11.2024

Mit der Laubsäge, Geschick und sehr viel Geduld lässt sich einiges erreichen, aber ein Lasercutter ist schneller, er kann kleine Serien erzeugen und er macht es leicht experimentell vorzugehen, weil er uns die Mühsal der Sägearbeit abnimmt.

Ähnlich wie bei den 3D-Druckern: Die Preise für die (Tisch-)Lasercutter fallen und gleichzeitig werden diese immer leistungsfähiger.

Zeit sich damit auseinanderzusetzen und zu erkunden in welchen Bereichen sie für das Figurentheater, aber auch für die anderen Künste bereits sinnvoll einsetzbar sind: Wir wagen einen realistischen und pragmatischen Blick auf den Stand der Technik der Lasercutter.

Z.B. für Bühnen, Kulissen, Requisiten, Figuren, Masken, Kostüme, Deco und Schmuck, Mechanische Automaten


Fragen und Betrachtungsebenen in unserer Kurswoche sind:

  • Überblick über die verschiedenen Typen von Lasercuttern.
  • Schneiden und Gravieren.
  • Welche Materialien können verwendet werden und wozu sind sie jeweils geeignet?
  • Welche qualitativen (v.a. mechanischen) Eigenschaften sind erwartbar?
  • Welche Objekte (Formen/Mechaniken) sind besonders gut und welche eher schwierig umsetzbar?
  • Wie komme ich zur druckbaren 3D-Datei? – Programme für's konstruktive Design?
  • Sicherheit im Umgang mit Lasercuttern.
  • Wann lohnt sich der eigene Lasercutter?


Der Kurs enthält viel Raum für eigene Erfahrungen mit dem Steuerprogramm Lightburn und vektororientierten Zeichenprogrammen (Adobe Illustrator, Affinity Designer, Inkscape, TinkerCad, FreeCad etc.) und natürlich werden wir die Ideen und Konstrukte auch mit unserem Lasercutter materialisieren. 

Der Kurs richtet sich an Anfänger:innen und Fortgeschrittene.

Bitte mitbringen:

Wenn Du einen mobilen Computer hast, bringe ihn mit – Selber machen ist spannender und hilft beim Verstehen und Fragen finden.

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Einführung in die Charakterfigur

Fr 22.11.2024 – So 24.11.2024

Die gestaltete Maske gibt einen Charakter vor, den es für die Spielenden zu entdecken gilt. Welche Eigenschaften treten ans Licht? Besonderheiten, Ticks, Bewegungsarten und Sprachduktus gilt es zu entdecken und zu formen. Eine neue Figur entsteht. Diese machen wir uns zu eigen und entdecken mit ihr neue Spielmöglichkeiten im Innen- und Außenraum.

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Schattentheater

Grundkurs
Mo 25.11.2024 – Fr 29.11.2024

In diesem Kurs stehen das Spiel und das Experimentieren mit Licht, Schatten, Farbe und Form, mit Texten und Geräuschen und mit Musik im Vordergrund. Dafür nutzen wir unterschiedliche Lichtquellen und Projektionstechniken, gestalten Figuren aus verschiedensten Materialien und lernen mehrere Spieltechniken kennen.

Im Laufe der Woche entstehen diverse Einzel-Kurzszenen oder Gruppenarbeiten.

Themenschwerpunkte sind:

  • Lichtquellen: diffuses Licht, punktförmiges Licht, LED, Projektoren, bewegtes Licht, farbiges Licht, polarisiertes Licht
  • Projektionsflächen: flach, räumlich, bewegt, zergliedert
  • Spieltechniken: vertikal, horizontal, im Raum, an der Lichtquelle 
  • Figurenarten: Flachfiguren, räumliche Figuren, Projektionsfiguren, abstrakte Formen 
Bitte mitbringen:

Bleistift, Schere, Cutter sowie Ideen für kurze Spielszenen.

Falls vorhanden: Seitenschneider, Spitzzange, Kombizange

Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Spiel mit Requisiten, Objekten und Material

Fr 17.01.2025 – So 19.01.2025

Die Präsenz der Dinge hat im Maskenspiel ein hohes Gewicht. Der Fokus, den die Spielenden für ein Objekt schaffen, entscheidet über seine Sichtbarkeit.

Fokussieren, Lenken der Aufmerksamkeit, Nähe und Distanz, Rhythmus und der Mut zur Pause sind die entscheidenden Spielmittel für den Umgang mit Maske und Objekt.

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Die Puppe aus dem Drucker?

Ein pragmatischer Einstieg in den 3D-Druck
Mo 20.01.2025 – Fr 24.01.2025

Sehen die geschnitzten Puppenköpfe schon ihrem Ende entgegen?

Wir wagen einen realistischen und pragmatischen Blick auf den Stand der Technik des 3D-Drucks und dessen Relevanz für das Figurentheater.

Fragen und Betrachtungsebenen in unserer Kurswoche sind:

  • Was ist 3D-Druck eigentlich?
  • Überblick über die verschiedenen "additiven" Druckverfahren.
  • Welche Druckmaterialien können verwendet werden und wozu sind sie jeweils geeignet?
  • Welche qualitativen (v.a. mechanischen) Eigenschaften sind erwartbar?
  • Welche Objekte (Formen/Mechaniken) sind besonders gut und welche eher schwierig umsetzbar?
  • Selber drucken oder drucken lassen?
  • Wann lohnt sich der eigene Drucker?
  • Was kosten die Verbrauchsmaterialien?
  • Herausforderungen für die Umwelt.
  • Wie komme ich zur druckbaren 3D-Datei?
  • Plattformen zum Austausch von fertigen 3D-Modellen. 3D-Modelle konstruieren oder mit Scannern erzeugen.
  • Kommerzielle vs. OpenSource-Programme für's konstruktive 3D-Design.
  • Was ist ein Slicer und warum ist der Umgang damit manchmal so kompliziert?

Der Kurs enthält viel Raum für eigene Erfahrungen mit TinkerCad, FreeCad, Cura & Co. und natürlich werden wir die Ideen und Konstrukte auch mit unseren 3D-Druckern materialisieren. Der Kurs richtet sich an Anfänger:innen und Fortgeschrittene im Bereich 3D-Druck.

Bitte mitbringen:

Bring dazu Deinen eigenen PC mit. Eine externe Maus nebst Pad ist sehr sehr sinnvoll. Wenn Du schon eine Idee hast, was Du konstruieren/drucken möchtest, teile sie uns direkt per E-Mail mit.

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Animatronische Figuren

Ein Überblick
Fr 07.02.2025 – So 09.02.2025

Sie begegnen uns in Film und Fernsehen, in jeder Geisterbahn, in den Vergnügungsparks, in der Schaufensterdeko von Apotheken und Kaufhäusern und in manchem Kinderzimmer: künstliche Wesen, angetrieben und gesteuert von Strom, Druckluft und Software.

In der Animatronik geht es darum, künstliche Figuren ferngelenkt oder programmgesteuert, aber möglichst lebensecht zu bewegen – ganz gleich, ob es sich um ein kleines Tier, ein Alien-Monster oder auch eine menschliche Figur handelt.

Animatronische Figuren werden entweder live von einem Puppenspieler gesteuert oder die Bewegungen werden aufgezeichnet oder programmiert und dann beliebig oft abgespielt.

Was steckt in ihnen und was treibt sie an?

Und sind sie für die Bühne geeignet?

Der Kurs bietet einen Überblick über Funktionsweise und Bau, die Einsatzmöglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen aus der Perspektive des freien Theaters.

Mit Hands-On-Phase:

Erste Experimente am Küchentisch als Appetithappen für's Weiterlernen im Selbststudium oder mit uns im Rahmen der Angebote des Figurentheater-Kollegs.

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Das Spiel mit dem Kofferschattentheater I

Erste Stückerarbeitung
Mo 17.02.2025 – Fr 21.02.2025

Wie kann ich auf meiner kleinen Bühne ein eigenes Stück inszenieren? Welcher Stoff eignet sich dafür? Und wie muss ich ihn bearbeiten, damit er alleine spielbar wird? Wie löse ich die technischen Probleme und wie setze ich die richtige Lampe ein? Braucht es eine:n Erzähler:in, wie nehme ich die Szenenwechsel am besten vor? Und woher nehme ich die Geräuschkulisse, die Musik, die Special Effects? Wie kann schließlich eine schöne Atmosphäre auf die Leinwand gezaubert werden?

Im Kurs erarbeiten die Teilnehmenden ein eigenes Stück. Eventuelle Probleme werden in gemeinsamen Gesprächen und Proben behandelt.

Die Teilnehmenden sollten eine Spielidee sowie die vorgefertigten Figuren mitbringen. Daran können im Kurs noch Korrekturen oder Ergänzungen vorgenommen werden. Der Schwerpunkt liegt aber nicht auf dem Bauen, sondern auf dem Spiel. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist ein eigenes Kofferschattentheater aus dem Baukurs.

Bitte mitbringen:

ein eigenes Kofferschattentheater

Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Mechatronik: Sensoren

Ein Einstieg in die Mechatronik mit einem Fokus auf Sensoren
Mo 17.02.2025 – Fr 21.02.2025

Mit Schaltern und Reglern Licht und Sound steuern ist Teil unseres Alltags.

Nicht immer ist es leicht, diese unauffällig zu bedienen - insbesondere dann, wenn man ohne Techniker:in unterwegs ist.

Zum Glück gibt es neben Knöpfen und Hebeln mehr Optionen:

Sensoren können auf Druck, Berührung, Bewegung, Gesten und vieles Andere reagieren.

In diesem Kurs experimentieren wir mit einer bunten Auswahl. Wir schließen sie an einen Mikrocontroller an und erzeugen/steuern damit Sound und Licht.

Die dazu erforderlichen Kenntnisse in Elektronik und Programmierung erarbeiten wir uns anhand der Beispiele.


Zur Inspiration ein Projekt, das in Folge des Kurses im Oktober '23 entstand: Tee-Huhn-Synth (PDF-Datei).

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Spiel mit der Marionette

Mo 24.02.2025 – Fr 28.02.2025

Die Beseelung einer Figur an Fäden hat die Menschen seit jeher fasziniert. Sowohl die Zuschauenden als auch die Spielenden können sich diesem Phänomen nicht entziehen.

Um eine Marionette jedoch glaubhaft zum Leben zu erwecken, muss intensiv mit ihr geprobt werden. Die Marionette bringt mit ihrem komplexen Bewegungsapparat sehr viel mit in diese Arbeit ein und inspiriert die Auseinandersetzung mit ihr. Kontrollierte Spielübungen, z. B. Stehen, Gehen, Laufen, Springen und Sitzen stehen am Anfang.

Nach und nach entwickelt der Spielende ein Gespür für die Schwerpunktverhältnisse der Figur.

Was kann die Figur? Was bringt sie von sich aus mit? Welchen Charakter hat die Figur? Diesen und anderen Fragen rund um das Spiel mit der Marionette werden die Kursteilnehmenden nachgehen.

.

Bitte mitbringen:

Wünschenswert wäre, wenn jeder/jede eine eigene gut spielbare Marionette mitbringen könnte – gerne auch Spielideen, Texte, Musikvorschläge oder Szenen.

Einige Übungsmarionetten sind im Fundus des Figurentheater-Kollegs vorhanden.

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Wie doof darf man sein?

Ein spielerisches Labor zur Künstlichen Intelligenz, Edition 1/2025
Fr 07.03.2025 – So 09.03.2025

Zweimal im Jahr erkunden wir, in wie weit der Computer uns schon die Mühsal der Kreativität abnehmen kann.

Am ersten Tag bringen wir alle auf einen Stand und gehen der Frage nach, was hinter dem Begriff der Künstlichen Intelligenz steckt. 

Wir verschaffen uns einen Überblick über die dahinter steckenden Ansätze, ohne dabei allzu tief in mathematische und informationstechnische Sphären einzusteigen. 

Wir schauen uns Bereiche an, in denen die Künstliche Intelligenz unseren Alltag schon erreicht hat.

An den Folgetagen, betrachten wir vor allem die brandaktuellen Tools, die auf die Unterstützung oder gar den Ersatz menschlicher Kreativität abzielen.

Schaffen wir es, mit ChatGPT, Midjourney, Dall-E2, Leonardo.ai & Co. unseren nächsten Publikumsrenner auf die Beine zu stellen?

Wir werden auch auf die neuen Möglichkeiten eingehen, wie solche Werkzeuge auf dem heimischen Computer installiert und ohne Verbindung zum Netz genutzt werden können (wie Faraday, Ollama und Pinokio AI).

Bitte mitbringen:

Soweit vorhanden: Computer, Tablet-PC, SmartPhone

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Szenen inszenieren

Fr 21.03.2025 – So 23.03.2025

Die Entwicklung einer Szene mit der Maske und die individuelle Betreuung der entstandenen Maskenszenen steht im Mittelpunkt. Was kann ich mit der Szene erzählen? Welche Spannungsbögen gibt es, wie sieht es mit der Zeit aus, für wen und wo möchte ich spielen. Dies und viel mehr wird an diesem Wochenende Thema sein.

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Bau einer Fadenmarionette

Die zauberhafteste unter allen Figurenarten
Mo 31.03.2025 – Fr 04.04.2025

Die zauberhafteste unter allen Figurenarten macht viel Freude, sorgt oft für Heiterkeit, ist aber auch für anspruchsvolle Rollen einsetzbar. Eine gut spielbare Fadenmarionette ist ein recht komplexes und aufwendiges technisches Instrument.

In dieser Woche werden die wichtigsten physikalischen, technischen und gestalterischen Voraussetzungen vermittelt. Die Teilnehmenden bauen eine menschliche Fadenmarionette nach eigenen Entwürfen. Die handwerklichen Grundlagen werden spielerisch nebenbei erlernt. Am Ende steht (hängt) eine fertige Figur samt Spielkreuz.

Es ist mit etwas Abend-/Heimarbeit zu rechnen, damit die Figur auch fertig bekleidet und bemalt werden kann.

Bitte mitbringen:

Eine Idee für eine Figur (keine Vorlage - nur Idee), dazu gerne Bleistift, Radiergummi, evtl. Notizpapier.

Wer gerne auf der eigenen Nähmaschine näht, soll diese mitbringen.

Dozent:innen

Hansueli Trüb

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Maske unterwegs

Sa 26.04.2025 – Fr 02.05.2025

Die Masken formen Spielende zu neuen Individuen; die Verbindung von Maske und Körperausdruck formt die Charakterfigur. Einsatzmöglichkeiten im öffentlichen Raum und Einbeziehung von Publikum werden erprobt und mit einem öffentlichen Auftritt am 1. Mai im Rahmen der Ruhrfestspiele abgeschlossen.

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